Sailfish Ultimate IPS – Meine ersten Eindrücke

Fang’ mit den schweren Dingen an.
Die leichten Dinge lösen sich von selbst.
Dale Carnegie

Sommer, Sonne, Sonnenschein und das schon seit Tagen in Hamburg. Besseres Wetter als ich im April in meinem zweiten Trainingslager auf Lanzarote hatte. Aber der Norden hat es verdient! Und da ich wegen der aktuell echt geilen Wetterlage nun schon ein paar Mal mit meinem neuen Sailfish Ultimate IPS im Freiwasser war, wird es Zeit für einen kleinen Erfahrungsbericht.

Lanzarote Trainingslager – Das erste Freiwasserschwimmen

Von Mitte bis Ende April wagte ich mich ein zweites Mal auf die Wind-Insel Lanzarote. War Januar ein kleines Desaster (Bronchitis mit nachfolgender Grippe, Sturm, Regen, Hagel durch einen polaren Kaltlufttropfen über den Kanaren), sollte April meine Versöhnung mit der Insel sein. Und was soll ich sagen: Zumindest mit der Gesundheit hat es geklappt. Das Wetter war zwar die erste Hälfte sehr gut, aber zum Ende kamen dann doch wieder der Regen und leichte Kälte dazu. Der Wind hat mir bei manchen Ausfahrten wirklich den letzten Nerv geraubt, jedoch in der Gruppe das Leiden zu teilen hat geholfen. Trotzdem werde ich in 2019 eine andere Insel für ein Trainingslager probieren, denn einfach mal weniger Wind wäre wünschenswert.

Doch nun zu meinem eigentlichen Anliegen dieses Beitrages: Mein erstes Freiwasserschwimmen der Saison mit dem Neoprenanzug Ultimate IPS von Sailfish. Kleine Seiteninfo, für all diejenigen, die sich fragen, was “IPS” denn genau bedeutet: Dies sind die Initialen von den Eltern des Gründers Jan Sibbersen, Ilona und Peter Sibbersen. Eine sehr schöne Idee wie ich finde.

Zweimal war ich in der Lagune im Club La Santa. Beim ersten Mal habe ich nach 600 Metern abgebrochen. Zu lange war mein letztes Freiwasserschwimmen her, zu viele Wellen haben mir Salzwasser in den Rachen gespült, so dass nach einer Weile mein Magen zickte und meine Mund eine Salzwüste war. Beim zweiten Mal lief es dann schon viel besser und ich konnte den Kilometer voll machen bis die Surfschule mit ihren Anfängern aufs Wasser kam und ich aus Sicherheitsgründen schnell das Weite bzw. das Land aufgesucht habe. Der Kilometer hat aber gereicht, um vom Sailfish Neo begeistert gewesen zu sein. Aber dazu dann später im Artikel mehr :-). Im Salzwasser zu schwimmen, ist übrigens trotz super tollem Neo ein ganz anderer Schnack und muss definitiv geübt werden. Das Schwimmen im Meer hatte ich wirklich unterschätzt. Wie man das 3,8 bei einer Langdistanz Kilometer durchhalten kann, ist mir immer noch ein Rätsel.

Nach Lanzarote bin ich den Neo noch ein paar Mal im Oortkatensee alias “Otti” geschwommen. Ohne das Salzwasser fand ich dies wesentlich angenehmer und da haben auch die 2 Kilometer recht gut geklappt.

Ersten Eindrücke vom Ultimate IPS Neoprenanzug

Der erste Eindruck nach den ersten Schwimmeinheiten war bisher mega gut. Der Ultimate IPS ist sehr flexibel an den Schultern, hat im Oberkörper- und Hüftbereich einen tollen Auftrieb und er lässt sich vor allem super schnell aus- und anziehen. Hatte man früher als Triathlet immer die Qual der Wahl zwischen dem Sailfish One (sehr viel Auftrieb, aber weniger Flexibilität) oder dem G-Range (sehr wenig Auftrieb, aber eine hohe Flexibilität), ist der Ultimate IPS nun die Kombination aus beiden Welten: viel Auftrieb mit einer hohen Flexibilität im Schulter- und Armbereich, ganz nach dem Motto “aus zwei mach eins” oder die “eierlegende Wollmilchsau”.
Kleine Nebeninfo: Die Dehnbarkeit wird nicht durch das Neopren-Gummi limitiert, sondern durch das Innenmaterial. Je besser dieses ist, desto dehnbarer ist auch der Neo. Und das ist beim Ultimate wirklich spitze!

Auch sehr angenehm ist der Halsabschluss. Schnüren andere Neos gerne mal ab, hat der Ultimate IPS einen sehr angenehm niedrigen Kragen. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, keine Luft zu bekommen oder mich eingeengt zu fühlen. Die Panels im Leisten-, Bein- und Hüftbereich sorgen für eine perfekte Passform, die Luftpanels für einen guten Auftrieb im Hüft- und Brustbereich, so dass man eine sehr schöne und stabile Wasserlage hat. Ob man wegen der Nanobeschichtung des Außenmaterials besser durch das Wasser gleitet: ehrlich gesagt keine Ahnung. Dafür bin ich auch ein zu schlechter Schwimmer als das ich das beurteilen könnte.

Das Ausziehen ging trotz nassem Innenmaterials sehr leicht und der Reißverschluss verhakt sich nicht beim Ausziehen. Für mich ein gar nicht zu verachtender Aspekt, denn mein alter Neo hat sich leider immer verklemmt und Wechselzeiten von 10 Minuten waren da keine Seltenheit, wenn man seinen Neo nicht sofort geöffnet bekommt.

Fazit: Der Ultimate IPS fühlt sich super an, ist bequem, scheuert nicht und ich schwimme einfach sehr gerne mit ihm. Und das ich mal das Adjektiv „gerne“ mit dem Verb „schwimmen“ verbinde: Alleine DAS macht den Ultimate IPS zu einem Top-Neo!

Zu guter letzt noch kurz die Fakten zur Materialstärke für all diejenigen, die Zahlen benötigen:

Am kommenden Wochenende starte ich dann in Kraichgau auf der olympischen Distanz. Ein Spaßwettkampf zum Wiedereinstieg ohne Ambitionen durch meine immer noch ausheilende Beinverletzung. Ziel: Gut durchkommen und das Schwimmen aller Voraussicht ohne Neo überstehen, denn ich rechne bei den aktuellen Seetemperaturen mit einem Neoverbot am kommenden Sonntag. Aber wer weiß, ggf. habe ich ja Glück und die angekündigten Gewitter kühlen den See soweit ab, dass nachmittags um 14 Uhr die 21,9 Grad nicht überschritten werden. Drückt mir bitte die Daumen :-D!

Ich wünsche euch allen einen tollen sonnigen Sonntag und wenn ihr Fragen haben solltet zum Neo oder mit dem Modell schon eure eigenen Erfahrungen gemacht habt: kommentiert gerne diesen Beitrag :-).

 

 

Saisonstart 2018 mit Trionik und Sailfish – Das Freiwasser kann kommen

“The tragedy of life doesn’t lie in not reaching your goal. The tragedy lies in having no goals to reach.” 
Benjamin Mays

Es wird Zeit für ein kleines Update in Sachen Sport, Triathlon und dem Start in die Saison 2018. Leider ist das Jahr 2017 nicht so geendet, wie ich es mir vorgestellt hatte. Verletzungsfrei war das Ziel, welches aber leider nicht geklappt hat. Ende August beim Blankenser Heldenlauf ist es leider passiert, ganze zwei Monate war ich auf Krücken und mit Laufen habe ich erst vor Kurzem wieder angefangen. Sport kann ich machen, aber noch immer nicht in dem Maße, in dem ich es gerne würde…..Trotzdem habe ich mich nicht davon abhalten lassen, meine Pläne für dieses Jahr weiterhin zu verfolgen und mir Ziele zu setzen. Ob ich sie verwirklichen kann, kann ich aktuell noch nicht sagen, aber ich mag es nicht aufzugeben, ohne es überhaupt probiert zu haben. Aufgrund der Verletzung musste ich meine Pläne natürlich trotzdem ein wenig anpassen:

  • Trainingslager Lanzarote im Januar (check) und April
  • Radtrainingslager im Harz
  • Olympische Distanz Kraichgau
  • Vätternrundan 300 km
  • Hella Halbmarathon
  • Noch eine OD irgendwo um Hamburg im Juli
  • Hauptziel: Mitteldistanz Allgäu Triathlon Kult
  • ggf. Berlin Marathon

Wie ihr seht, fallen Berlin Halbmarathon und Hamburg Marathon leider raus. Bis meine Art der Verletzung zu 100% ausgeheilt ist, kann bis zu einem Jahr dauern und von daher sind bis Juni noch alle langen Laufsachen gestrichen.

Da Laufen jedoch zu meinen Stärken gehört, nutze ich die Zeit jetzt einfach, um an meinen Schwächen zu arbeiten. Auf dem Rad wird es von Jahr zu Jahr besser, beim Schwimmen bin ich leider immer noch Bleiente bzw. Treibholz. Daher muss diese große Baustelle mal kleiner werden, denn ohne Fleiß bekanntlich keinen Preis. Dank einer tollen Kooperation mit Trionik und Sailfish wird sich dies in 2018 hoffentlich verbessern :-). Das Freiwasser kann kommen und das neue Topmodell Ultimate IPS von Sailfish wird mich idealerweise zum Fisch werden lassen ;-). Zudem werde ich bei den geplanten Neo-Testschwimmen tatkräftig unterstützen. Weitere Infos zur Kooperation könnt ihr im Blog von Trionik nachlesen: Sailfish- und Neoexpertin Janka.

Samstag vor einer Woche war dann auch schon das erste Testschwimmen von Trionik im Fitness & Friends. Dort habe ich mir dann das erste Mal den Sailfish Ultimate IPS ansehen und in den Händen halten können. Geiles Teil! Der Neo bietet alles für mich, was ich als Nicht so guter Schwimmer brauche: eine hohe Flexibilität mit sehr gutem Auftrieb. Da kann in Kraichgau und im Allgäu nichts mehr schief gehen! Das gute Stück werde ich dann ab April in den Händen halten und im Trainingslager auf Lanzarote in der Lagune natürlich ausgiebig testen. Ich freu mich drauf!

Für alle diejenigen, die das erste Neo-Testschwimmen mit Trionik verpasst haben: Es gibt noch weitere Termine! Denn falls ihr einen neuen Neo sucht oder Neo- Neuling seid, machen diese Testschwimmen wirklich Sinn. Ihr werdet von Experten beraten und findet mir ihrer Hilfe die richtige Marke sowie Passform. Weitere Testschwimmtermine und die Anmeldung findet ihr hier: Trionik Neo-Testschwimmen. Ich werde auch bei den noch folgenden Testschwimmen dabei sein und freue mich darauf, euch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Euch allen einen guten Start in die neue Woche und bald wird es sicherlich Frühling! Ich spürs! Ganz sicher! #diehoffungstirbtzuletzt

Nichts ist so beständig wie der Wandel

Sich für völlig normal zu halten,
ist die mildeste Form des Verrücktseins.
Ernst Ferstl

So schnell können sich Pläne ändern und sich durch andere Ziele ersetzen. War es Anfang 2017 noch der Plan, Ende 2017 nach Neuseeland zu reisen, werde ich diesen Plan nun verschieben, denn ein Umzug in eine größere Wohnung steht im Oktober endlich an :-). Beides zusammen zu realisieren ist mir leider nicht möglich und da Neuseeland nicht weg rennt, aber eine schöne und bezahlbare Wohnung in Hamburg schon, war die Entscheidung dann recht schnell klar. Somit werde ich ab November keine Winterhuderin mehr sein, sondern nach Uhlenhorst an die Außenalster ziehen. Meine geliebte Laufstrecke habe ich dann direkt vor meiner Tür und meine Sportcrew bleibt mir auch erhalten. Obwohl: Einer von ihnen zieht leider weg und “flüchtet” ins bessere Wetter nach Barcelona. Aus diesem Grund habe ich übrigens auch eine neue Wohnung ;-).

Meine sportlichen Ziele in 2017 ändern sich zwar durch den Umzug und das Wegfallen von Neuseeland zwar nicht, aber in 2018 wird dann nun doch einiges anders als geplant als Anfang des Jahres noch gedacht. Warum? Ich habe mich in der Challenge Roth Stimmung dazu hinreißen lassen, in 2018 bei einer Mitteldistanz zu starten *crazy for me*. Somit mache ich in 2018 doch wieder mehr Triathlon, obwohl ich dies eigentlich wegen des Schwimmens nicht mehr wollte. Nun gut, ich bin selbst Schuld, dass ich es zugelassen habe, dass mich jemand beim Ehrgeiz packt und die richtigen “Reizworte” findet :-D. Jetzt muss ich ab Herbst ranklotzen, um vom Status “Bleiente” wegzukommen. Ggf. schaffe ich ja “Treibholz” als nächste Stufe…. Ich muss zugeben: Ich habe mega Respekt vor dem Schwimmen. Alle, die mich kennen, wissen, dass dies nicht nur Anstellerei ist. Aber da mein Ehrgeiz dann doch oft größer ist, als meine Ängste, stelle ich mich den 1,9km Schwimmen. Rennradeln und Laufen kann ich heute schon ganz gut. Meine Roth-Crew wird sicherlich ein wenig Gejammer, oder wie es ein lieber Freund sagt “gejanker” aushalten müssen, wenn sie mich dann mit ins Freiwasser und in die ASH schleppt, aber: Freunde halten das ja bekanntlich aus :-D.

A pro pos Ängste: Ich habe mit dem Bouldern angefangen, um auch der Höhe mutiger entgegenzutreten. Es wird mit jedem Mal besser, auch wenn ich immer noch ein mulmiges Gefühl habe, wenn die Routen höher gehen und mit Überhang sind. Aber dieser Sport ist ein wunderbarer Ausgleich und ich frage mich, warum ich das nicht schon viel früher gewagt habe. Also ab alle, die Bouldern noch nicht probiert haben und in Hamburg wohnen: Geht mal ins Flashh. Macht sehr viel Spaß!

In 2018 sind bisher folgende sportliche Events geplant:

  • Trainingslager Lanzarote im Januar und ggf. Mallorca (Zeitpunkt t.b.d.)
  • Berlin Halbmarathon
  • Hamburg Marathon
  • Olympische Distanz Kraichgau
  • Vätternrundan 300 km
  • Noch eine OD irgendwo um Hamburg im Juli
  • Irgendwo ein Bergtraining, gerne eine Alpenbrevet, wenn ich wen Verrücktes finde, der mitfährt
  • Hauptziel: Mitteldistanz Allgäu Triathlon Kult

Was für 2019 angedacht ist bzw. zumindest in meinem Kopf schon geplant ist, verrate ich hier an dieser Stelle noch nicht. Das ist einfach noch zu weit weg und bis dahin kann noch sooo viel passieren. Aber zumindest habe ich ein Ziel vor Augen, auf das ich in 2018 neben der Mitteldistanz hin trainieren mag. Ach ja: es ist KEINE Langdistanz! So verrückt bin ich dann doch nicht :-D.

In Summe muss ich sagen, bin ich dieses Jahr sehr zufrieden, wie sich alles zusammenfügt. Bisher bin ich verletzungsfrei, das Radeln und Laufen macht mega viel Spaß und ich habe über den Sport wieder viele nette Menschen kennengelernt. Das kann gerne so weitergehen und sich in 2018 fortsetzen. Also: Verlasst eure Komfortzone mal ein wenig öfter, schaut über den Tellerrand und lasst euch ohne viel nachzudenken auch mal auf verrückte Sachen ein! Es lohnt sich!

 

Veganes kerniges Dinkelbrot

Ich habe mich ja lange nicht an das Backen von Brot herangetraut, aber einmal angefangen, kann ich gar nicht verstehen, warum ich das vorher noch nie ausprobiert habe. Es ist einfach und genial! Auch ohne Brotbackautomaten. Seit einigen Wochen backe ich jede Woche ein Dinkelbrot und mag es nicht mehr missen.

Hier mein Lieblingsrezept für das Dinkelbrot:

Zutaten

  • 500 g Dinkelmehl oder 250 g Dinkelmehl und 250 g Buchweizenmehl
  • 10 g Salz
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 50 g Sesam
  • 50 g Leinsamen
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g Kürbiskerne
  • 50 g Mandeln oder Haselnüsse
  • 2 EL Apfelessig
  • 500 ml warmes Wasser

Welche Körner man verwendet, ist sehr beliebig. Auch Hirse schmeckt sehr gut im Brot. Wenn ihr ein Mehl mit einen höheren Vollkornanteil nehmt, kann es sein, dass ihr die Wassermenge ein wenig erhöhen müsst.

Zubereitung kerniges Dinkelbrot

Alle trockenen Zutaten zusammenmischen. Dann das Wasser mit dem Apfelessig dazugeben und mit einem Mixer und Knethaken zu einem gleichmäßigen Teig verrühren. Den Teig in eine eingefettete Kastenform geben. Falls ihr eine Silikonform habt wie ich, dann müsst ihr dies nicht machen. Wenn der Teig in der Form ist, streue ich darauf meistens noch Dinkelflocken. Ihr könnt aber z.B. auch den Boden mit Sesam bestreuen. Das ist auch sehr lecker. Danach lasse ich den Teig ca. 20-30 Minuten gehen, auch wenn ich meistens Trockenhefe verwende. Nach den 30 Minuten backe ich das Brot auf mittlerer Schiene bei ca. 180-190 Grad Ober- und Unterhitze für ca. 56-58 Minuten auf einem Backblech, welches ich leicht nass mache. Damit trocknet das Brot nicht so aus. Danach hole ich das Brot aus der Form und backe es noch weitere 8-10 Minuten, damit eine schöne Kruste entstehen kann.

Das Ergebnis sieht dann so aus und ist sehr, sehr lecker!

Fastenzeit 2017 – Neues Jahr, neuer Versuch

Man verliert nicht immer, wenn man entbehrt.
Johann Wolfgang v. Goethe

2016 habe ich keine Fastenzeit eingelegt… Es war mir schlichtweg zu anstrengend. 2017 ist nun ein neues Jahr, ich fühle mich nicht so ausgebrannt und daher werde ich dieses Jahr wieder eine Fastenzeit machen.

Die Regeln werden nicht straffer als die Jahre vorher werden. Ich habe wie in 2015 wieder Joker-Tage und lasse dieses Mal die strenge Kaffeeregel (nur einen pro Woche) auch weg. Ich habe keine Lust mich überzudisziplinieren ;-). Trotzdem finde ich den bewussten Verzicht gut und wichtig für mich.

Starten werde ich direkt zum Beginn der Fastenzeit und ich will auch dieses Mal die sechs Wochen durchziehen und nicht auf vier Wochen verkürzen. Vom 01.03. bis 15.04. werde ich nun also auf bestimmte Dinge verzichten.
“Warum tue ich mir das an?!” Die Frage werde ich mir sicherlich mehr als einmal in der Zeit stellen, wenn der Schoko-Jeeper kommt :-D.

Hier sind nun meine Regeln in 2017:

  • Ich darf in der Zeit Joker-Tage einlösen. An den Tagen ist Sündigen erlaubt. Die Anzahl limitiere ich auf drei mal innerhalb der sechs Wochen. Das heißt aber nicht, dass ich diese Joker wirklich nutzen werde. Außerhalb der Joker-Tage ist sündigen tabu oder kostet das Sündengeld bzw. Spendengeld von 25 Euro pro Sündenart.
  • Keinerlei Arten von Süßigkeiten und ungesundem Knabberzeugs: Keine vegane Schoki, Gummizeugs, Eis, Kuchen und Müsliriegel. Ausgenommen hiervon sind Energie- und Proteinriegel für den Sport.
  • Kompletter Alkoholverzicht
  • Nur ein Kaffee pro Tag. Auch wenn ich das eigentlich schon lange so handhabe, schleichen sich leider aktuell an manchen Tagen wieder zwei Kaffee ein. Das gibt es nun ab jetzt nicht mehr.
  • Keine Limonaden wie Cola, Fanta, fertige künstliche Apfelsaftschorle, Sojamilch mit Vanillearoma etc. (gesunde bzw. frisch gepresste Fruchtsäfte, Schorlen sind ok).

Es gibt jedoch zwei festgelegte Tage, an denen ich nicht fasten werde: An 04.03. Essen mit Freunden und 11.03. Geburtstagsfeier. Bei diesen beiden Einladungen wird gefeiert :-). 

Falls ich sündigen sollte, geht die Spende wie immer an Viva con Agua.

Ich kann die Fastenzeit übrigens jedem empfehlen, egal welche Regeln man sich selbst setzt. Viel Erfolg und Durchhaltevermögen, falls jemand unter meinen Lesern mitfasten sollte :-).

Und hier noch das “passende” Video von der großartigen Miss Platnum dazu. Schlussendlich ist der Schlüssel zum Glücklichsein doch immer das zu machen, womit man sich wohl fühlt und was einem gut tut, und das kann eben auch manchmal Verzicht sein oder eben nicht ;-).