Fazit Ende Fastenzeit 2014

Cheers!

Alles hat ein Ende auch die Fastenzeit… Es ist mal wieder an der Zeit zu gucken, was ich denn so für Sünden begangen habe :-).
Laut meinen leicht modifizierten Regeln muss ich sagen, war ich dieses Jahr besser als die zwei Jahre zuvor. 25 Euro werde ich spenden an Viva con Aqua. Davor die Jahre waren es immer 50 mit zwei begangenen Sünden.

Was mich dieses Jahr hat sündigen lassen: Das kleine, aber sehr feine Husum Harbour Festival im Speicher Husum vergangenes Wochenende. Es gab schöne Musik, sehr viele nette Leute und das unwiderstehliche Flens in der Jubiläumsedition. Ja die Flasche Bier war an dem Abend dann doch diese eine Sünde wert. Zudem wollte ich zumindest dieses Jahr wieder etwas spenden und dann konnte ich ja auch eine Sünde begehen ;-). Ja ich weiß, ich hätte ja auch standhaft bleiben können und trotzdem das Geld spenden, aber an dem Abend wollte das Jubiläumsbier mit dem schönen Plöpp-Verschluss einfach getrunken werden. Nächstes Jahr Husum übrigens gerne wieder, auch gerne wieder sündhaft ;-). Das kleine Festival lohnt sich wirklich, um an dieser Stelle ein wenig die Werbetrommel zu rühren. Neben der lockeren und entspannten Atmosphäre am Samstag Abend, war mein besonderes Highlight die Akustik-Brunch-Session mit Dangers of the Sea am Sonntag Vormittag. Schöne Musik am Morgen vertreibt eben Kummer und Sorgen. Everything will be alright, könnte man auch sagen.

Everything will be alright
Everything will be alright

2015 geht es dann weiter mit erneut modifizierten Regeln. Ich habe nämlich festgestellt, dass meine Regeln Schwächen aufweisen und das sind z.B. Müsliriegel ohne Schokolade. Die werden nächstes Jahr auch gestrichen, denn das war irgendwie meine heimliche Ersatzdroge für “Bock auf Süßes!”. Auch Erdnussbutter wird mit aufgenommen. Fieses süchtig machendes Zeugs das :-D.

So aus die Maus, denn der Berg ruft! Aufstehen, frühstücken und den Stubaier Gletscher unsicher machen. Bericht folgt garantiert! Bis dahin frohe Ostern euch und erholsame freie Tage :-*

Fastenzeit 2014

Vegan-BurgerWie immer mache ich auch dieses Jahr meine eigene Fastenzeit mit meinen eigenen Ponyhof-Regeln. Diesmal werde ich jedoch später als den 05.03. starten, da ich bis zum 17.03. im Snowboard-Urlaub bin und dort sicherlich nicht Fasten werde    :-D. Die Fastenzeit läuft daher für mich vom 19.03. bis 19.04, also genau vier Wochen.

 

Die diesjährigen Regeln sind ähnlich wie die von 2013:

  • Keinerlei Art von Süßigkeiten und ungesundes Knabberzeugs: Keine vegane Schoki, Gummizeugs, Eis, Kuchen und auch keine Chips und Co.
  • Kein Alkohol
  • Keine Limonaden wie Cola, Fanta, fertige Apfelsaftschorle etc. (gesunde Fruchtsäfte sind aber ok)
  • Änderung zu 2013: Kaffee anstatt maximal eine Tasse pro Tag (mehr trinke ich meistens sowieso nicht mehr) nur noch am Wochenende, sprich Samstag und Sonntag. *Uhhhhh* das wird härter als keine Süßigkeiten mehr essen….
  • Es gibt keine Ausnahmen, egal ob Geburtstage, Familienfeiern, Konzerte oder sonst was in der Art.

Was passiert, wenn ich sündige:

  • Oberstes Ziel sollte, trotz der guten Spendenabsicht, IMMER das Nichtsündigen sein!
  • 25 Euro pro Sünde (egal, wie “klein” der Bruch ist, auch ein Nippen oder Abbeißen zählt schon als Sünde)

Falls ich sündigen sollte, geht die Spende wie immer an Viva con Agua.

Wer sich mir anschließen mag, kann sich gerne melden :-). Aber dann werden die Regeln geändert, so dass derjenige, der am meisten gesündigt hat, zum Schluss noch einmal das Doppelte drauflegen muss. Competition Baby muss schon sein!

Ich kann die Fastenzeit ja nur jedem empfehlen. Mir hilft diese Zeit einmal im Jahr immer wieder, sich zurück zu besinnen und bewusster zu leben, indem man verzichtet.

Ich werde nun die letzten zwei Wochen genießen mit viel Schoki und Kaffee und na ja Sport natürlich auch ;-).

Veganer Nudelsalat à la Browns Birthday Party

Foto (1)Da ich wie ihr wisst vegan esse, bringe ich teilweise zu Partys mein eigenes Essen mit. Gestern war es dann wieder soweit und ich haben zur Geburtstagsparty von Herrn Brown einen Nudelsalat mitgebracht. Da dieser sehr gut ankam, dachte ich mir, es ist mal wieder Zeit das Rezept im Blog zu posten. Der Salat geht einfach, ist aber super lecker!

Zutaten Salat:

  • 500 g Dinkel-Pennenudeln
  • 250 g Cherrytomaten bzw. Cocktailtomaten
  • 1 Bund Ruccola
  • 1 Glas getrocknete Tomaten in Öl (200 g)
  • 1 Glas bzw. Dose schwarze Oliven ohne Stein (200 g)
  • 1 Beutel Pinienkerne

Für das Dressing:

  • 2 EL Olivenöl
  • 4 EL von dem Öl der eingelegten Tomaten (bei mir war es dann fast das gesamte Öl aus dem Glas)
  • 2 EL Aceto balsamico weiß
  • 1 TL Senf
  • 2-3 TL (veganes) fertiges Pesto aus dem Glas
  • 1 mittelgroße rote Zwiebel
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • Crema di Balsamico zum Verfeinern, wenn man mag

Die Nudeln al dente kochen und erkalten lassen. Die Tomaten vierteln, die getrockneten Tomaten in kleine Stücke und die Oliven in Scheiben schneiden. Alles zusammen unter die Nudeln mischen. Für das Dressing die Zwiebeln und den Knoblauch fein schneiden bzw. hacken. Zusammen mit dem Öl, Essig, Senf und Pesto vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und gut mit dem Salat vermengen.

Den fertigen Salat zwei bis drei Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Danach muss man meistens noch mit Salz und Pfeffer nachwürzen (je nach Geschmack auch Senf oder noch Pesto, das mache ich dann immer “frei nach Schnauze”) und wenn man mag mit Crema di Balsamico verfeinern. Vor dem Servieren den gewaschenen Ruccola grob zerkleinern, Pinienkerne in einer Pfanne kurz anrösten (bitte OHNE Öl) und beides mit dem Salat vermengen.

Viel Spaß beim Nach”kochen” und guten Appetit :-).

Summertime mit Kichererbsensalat

Kichererbsensalat mit Paprika und Gurke

Da es nun langsam wieder Sommer werden soll und ich auch nicht immer in der Mittagspause daheim im Homeoffice Zeit habe, richtig zu kochen, habe ich mir heute mal wieder den leckeren Kichererbsensalat gemacht. Perfekt als Beilage zum Grillen, zu Kartoffeln oder einfach zum so essen mit einem Brötchen dabei. Der Kichererbesensalat geht schnell und ist einfach zu erstellen.

Was ihr dazu braucht (Angaben für 2 Portionen)

  • eine halbe Salatgurke
  • eine rote Paprika
  • 1 Frühlingszwiebel (kann man auch weglassen)
  • Gartenkräuter wie Minzen, Schnittlauch, Koriander oder was man eben sonst so mag wie Knoblauch oder Chilipulver
  • 120 ml Sojaghurt
  • 1 Dose schon eingeweichte Kichererbsen (400g)
  • 1 TL Agavendicksaft
  • Salz, Pfeffer

Die Dose Kichererbsen abtropfen lassen und in eine Schüssel geben. Dazu dann die Paprika würfeln und dazugeben. Die Gurke schälen, halbieren und die Kerne entfernen (finde ich persönlich magenverträglicher) und auch in Würfel schneiden und dazugeben. Für die Soße den Sojaghurt mir so viel Wasser mischen, dass er flüssiger wird. Ich nehme bei der Menge meistens eine halbe kleine Tasse. Dann die Kräuter und die Frühlingszwiebel (in Ringe geschnitten) dazumischen, mit Salz, Pfeffer und dem Agavendicksaft abschmecken. Soße über die Zutaten geben und fertig.

Der Salat ist wirklich sooo einfach, aber sooo lecker!

Genießt am WE die Sonne, 26 Grad lassen (hoffentlich) grüßen! Ich werde in Hamburg das erste mal ins Schanzenkino in Star Trak gehen und sicherlich tagsüber auf einem Electro Open Air sein und mir das Street Art Battle von Secret Wars ansehen. Hamburg: Sonne, Sommer und geile Events! Ich freu mich drauf :-).

 

 

 

Caprese vegan Style

Caprese vegan Style

Ich muss zugeben, was mir manchma wirklich fehlt ist Käse. Nicht der normale Standardkäse, sondern Parmesan, Mozzarella, fieser stinkender Bergkäse. Den veganen Mozzarisella finde ich leider sehr eklig und daher habe ich bisher auf Tomate mit Mozzarella verzichtet. Als es letzte Woche so mega heiß war und ich kein Hunger auf etwas Warmes hatte, habe ich mir das Buch Vegan for fit geschnappt und nach einem leckeren Salat Ausschau gehalten. Hängen geblieben bin ich dann allerdings bei einem anderen Rezept: Caprese Vegan Style

Zutaten:

  • 400 g Naturtofu (aber kein Seidentofu)
  • ca. 3 EL Ölivenöl
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 3 Strauchtomaten
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 1 Knoblauchzehe
  • abgeriebene Schale einer halben Biozitrone
  • Aceto Balsamico oder Balsamicocreme zum beträufeln

Zubereitung: Tofu in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und mithilde eines Glases Kreise ausstechen. 2 EL Olivenöl in der Pfanne erhitzen und den Tofu von jeder Seite aus ca. 3-4 Minuten anbraten, bis er leicht braun wird. Agavendicksaft, Oregano und etwas Meersalz hinzugeben und den Tofu ca. 15 Sek. darin karamelisieren. Auf Küchenpapier legen und mit Salz unf Pfeffer würzen. Tomaten in Scheiben schneiden und mit dem Tofu abwechselnd auf einen Teller legen. Den Basilikum und Knoblauch fein hacken, mit der abgeriebenen Zitronenschale mischen und über den Tofu mit den Tomaten verteilen. Mit etwas Olivenöl und Balsamicoessig beträufeln, Salz und Pfeffer würzen. Fertig!

Das Rezept ist wirklich sehr leicht und geht schnell. Ich fand es mega lecker und daher finde ich es hier erwähnenswert.

Kleiner Hinweis: Am besten direkt sofort oder noch am selben Tag essen. Nach einer Nacht im Kühlschrank wird der Tofu recht trocken.