Ganz schön Feist – Open Air Konzert im Hamburger Stadtpark

Mittwoch Abend: Hammer Wetter, gute Laune und mit dem Roller abgeholt werden und zum Feist Konzert in den Stadtpark düsen. WAS will man mehr! Das versprach ein perfekter Abend mit perfekter Musik zu werden. Fünf Jahre habe ich darauf gewartet, Feist endlich mal live zu sehen. 2007 habe ich das Konzert in Hamburg verpasst, 2012 hat es dann endlich geklappt. Kein günstiger Spaß mit über 40 Euro, aber DAS wars mir einfach wert!

Als wir ankamen, war es noch recht leer. Schnell Bier geholt und an einer Stelle im Stadtpark positioniert, auf der man auf jeden Fall gut sehen würde, auch wenn ein Riese vor mir kleiner Frau stehen würde :-). Dann ging das Warten los. Der Vorsänger war auch ganz ok, aber keine Ahnung wie der hieß. Dazu hat er mich zu wenig “gepackt”, als das er  mir in Erinnerung geblieben wäre. Und um 20 Uhr ging es dann endlich los. Feist trat auf die Bühne. Wie immer eine Naturschönheit mit Hammer Ausstrahlung und einer der besten Stimmen, die ich kenne. Sie war zudem auch spontan, lustig und mega sympathisch.

Was direkt auffiel, waren die Background-Sängerinnen. Sie waren sagen wir mal recht “speziell”…. ein wenig zu natürlich würde ich es mal nett formulieren. Sie sahen aus wie gerade aufgestanden, die Kleidung war Kelly-Family like und wirklich bewegen konnten sie sich auch nicht. Klar, gesanglich haben sie Feist perfekt untermalt, aber lustig anzusehen waren diese drei Damen schon irgendwie. Sie “störten” ein wenig das Bild auf der Bühne.

Die Bühnenshow bestand daraus, dass das Konzert gefilmt und auf der Leinwand abgespielt wurde. Dabei waren die Einstellungen recht gewöhnungsbedürftig. Ich fand es sah ein wenig aus wie diese komischen Videos aus den 60er und 70ern. Licht wurde dezent eingesetzt und war völlig ausreichend. Meine Begleitung fand die Bühnenshow zwar nicht so gelungen, mir war das aber total egal. Die Stimme von Feist ist einfach einzigartig und da war mir eine fehlende bzw. nicht ganz ansprechende Inszenierung nicht wichtig.

Nach dem Konzert ging es dann beflügelt von dieser grandiosen Musik aus dem Stadtpark raus Richtung Heimat. Tja….. und wie sollte es auch anders sein: Das NDR Radio hat uns abgefangen und zum Konzert interviewt. Ihr erinnert euch, bei Der König tanzt war es das RTL Lokalfernsehen. Radio finde ich persönlich nicht schlimm und von daher habe ich gerne auf die Fragen geantwortet. In dem Gespräch habe ich erfahren, dass diejenige sogar sieben Jahre gewartet hat, um Feist live sehen zu können. Insgesamt ein angenehmes Gespräch, aber keine Ahnung, wann das ausgestrahlt wird und ob wir überhaupt reingenommen werden. Ggf. gab es ja noch viel bessere Interviewpartner, wobei ich das mal fast gar nicht glauben mag :-D.

So, nun aber ins Bett mit mir und euch! Auf ein sonniges Wochenende mit viel Strand und Meer! Ich jedenfalls werde die Vorteile von Hamburg genießen und zum Wasser fahren. Das bisschen Sommer hier muss ausgenutzt werden.

Und zum Schluss der in meinen Augen beste Song von Leslie Feist: Gatekeeper. Good night and sweet kisses.

Eröffnung Tattoo Freestyle 3 in Hamburg-Rotherbaum

Gestern Abend um 18 Uhr war es soweit: Das dritte Studio von Bernd Muss, Tattoo Freestyle, wurde offiziell mit einer Einweihungsparty eröffnet. Zusammen mit dem quibbler_g ging es dann extra für den Bernd schick gemacht Richtung Schlump. Passend zum Abend kam dann auch die Sonne wieder hervor und so ging es gut gelaunt zur Eröffnungsparty. Dort angekommen den Gastgeber Bernd Muss direkt entdeckt und beglückwünscht. Danach ging es in den Laden und der ist einfach der Hammer! Bernd hat mal wieder den besten Geschmack bewiesen und das Wohlfühlgefühl stellt sich beim Betreten des neuen Tattoostudios direkt ein: alter Holzdielenfußboden, Hirsche an den Wänden, alte Holzmöbel und perfekt auf alt gestrichene Wände. Auch für Speis und Trank war gesorgt. Es gab sehr leckere Odeuvre sowie kleine Muffins und dazu wahlweise Bier, Weiß- oder Rotwein und Prosecco. Lecker wars!

Zusätzlich wurde Silberschmuck von der Goldschmiedin Sylvie Schmoll (Homepage noch im Aufbau unter schmucke-deern.com) präsentiert und eine kleine Fotoausstellung von Wieglas hat auch Einzug in den neuen Laden erhalten. Begeistert von dem tollen Schmuck habe ich beschlossen, mir meinen eigenen Totenkopf-Ring von Sylvie fertigen zu lassen. Auf das kleine Projekt freu ich mich schon! Hier könnt ihr schon einmal eine ihrer Arbeiten bewundern. Ein schicker, geschwärzter Totenkopfring für Männer:

Ring von Sylvie Schmoll

Falls ihr auch Interesse an einem handgefertigten, individuellen Ring habt, kontaktiert Sylvie einfach unter info@schmucke-deern.com oder ruft an bei 0157-3827 6692.

Besonders toll war es, die ganzen Tattoos, die man von den Bildern auf Facebook kannte, endlich auch mal den dazugehörigen Menschen zuordnen und die Tattoos in Original bewundern zu können. Es war wirklich sehr spannend, endlich mal die “Krake” und die “Medusa” kennenzulernen. Zwei tolle Frauen mit tollen Tattoos :-).

Ach ja wer mein Tattoo auf den Rippen noch nicht kennt, kann es sich hier auch ansehen: Facebook Tattoo Freestyle.

Insgesamt war es ein toller Abend mit vielen netten Leuten! Das Essen war super lecker, die Stimmung top und das Wetter hat es ermöglicht, den ganzen Abend draußen an der frischen Luft zu verbringen. Danke noch einmal an Bernd Muss und sein Team für diese gelungene Eröffnungsfeier!

Zum Schluss noch ein paar Bilder vom Laden. Aber am Schönsten ist es natürlich, mal persönlich Beim Schlump 21 vorbeizuschauen ;-).

Tattoo Freestyle 3, Beim Schlump 20144 in Hamburg

Vom 07.08. bis 05.09.2012 findet von Bernd auch eine Ausstellung seiner Kunstwerke statt. Einfach bei Die Herren Simpel am Schulterblatt 75 vorbeischauen. Ich werde auf jeden Fall zur Ausstellung gehen und freu mich schon auf die Eröffnung :-).

Denada – Yeah Whatever!

Per Zufall bin ich auf das hamburger Label denada aufmerksam geworden. Und ich nenne das mal einen sehr glücklichen Zufall, denn seit gestern hat dieses junge Modelabel einen neuen Fan: nämlich mich! Coole Klamotten mit verrückten und bunten Motiven von Andy (aka “akrapf”). 2009 hat er das Label denada mit seinem Studienkollegen ins Leben gerufen. Nach dem Umzug nach Hamburg, St. Pauli trennten sich die Wege und seit 2010 gibt es nun einen kleinen Laden nahe der Reeperbahn. Und seitdem lässt er uns Nordlichter ein wenig heller scheinen mit seinen Shirts :-). Ach ja für diejenigen, die kein Spanisch können, hier noch kurz erklärt, was “¡de nada!” bedeutet:  “Bittesehr!” oder “Nichts zu danken!” würde man im Deutschen sagen.

Nach dem Frühstück bei Gretchen´s Villa und einem Spontankauf bei Jungbluth-Design ging es dann gestern in die Stadt zum Retail Store von Denada. Der Laden ist klein und übersichtlich. Ich mag diese kleinen Läden, in denen der Fokus auf wenigen, aber dafür besonderen Artikeln liegt. Die Qualität der Shirts ist sehr hochwertig. Verwendet zur Weiterverarbeitung werden nur Shirts von American Apparel und Continental Clothing. Die Preise für diese einzigartigen Shirts angemessen. Die Größen fallen normal aus. Neben der Shirts gibt es noch Poster, Buttons und Art Toys im denada-Design. Auch Gürtel von Wechselwild sind im Store zu finden (Schnallenfront kann über Magnetplatten ausgetauscht werden). Da ich mir vorher das Sortiment online schon angesehen hatte, wusste ich genau, was ich wollte: Einmal das Tank Top “Lumberjack” und dann das “Today sucks” Shirt. Schnell in Größe S rausgefischt, übergezogen und sofort wohlgefühlt! Vor allem aus dem Longsleeve wollte ich eigentlich nicht mehr raus, aber das Motto “Today Sucks” passte irgendwie nicht so ganz zu dem schönen entspannten Shoppingsamstag in Hamburg ;-).

Neben dem Store vor Ort gefällt mir auch der Online-Shop sehr gut. Mr. Zylinder hats mir ja schon ein wenig angetan und wenn man in sein trauriges Gesicht guckt, wenn der Warenkorb leer ist, kann man ja gar nichts mehr anders als kaufen :-D. Daher gabs dann auch sogleich ein Like für die Facebook-Fanseite von denada.

Neben dem Wurm noch eine sehr coole Idee: In der Rubrik Denada Sneak Preview werden bald erscheinende Produkt online vorab vorgestellt. Schnell auf den rosa Wurm namens Mr. Zylinder geklickt und schon öffnet sich der Vorhang. Im Denada-Blog wird man über aktuelle Geschehnisse und Gewinnspiele informiert.

Und hier nun meinen beiden Shirts (Tanktop und Longsleeve). Leider Geil! Beim nächsten Besuch wird es dann ein Gürtel von Wechselwild werden :-).

 

 

Mein erstes Mal – Hamburger Hafengeburtstag 2012

So da war es nun: Mein erstes Mal auf dem Hafengeburtstag in Hamburg. Tja was soll ich sagen. Ja, bei gutem Wetter ist es sicher nett mal drüber zu schlendern, sich was zu essen zu holen und dann wieder nach Winterhude in ein gemütliches Café einzukehren oder im Karoviertel Gretchens Villa einen Besuch abzustatten. Aber auch nur, wenn man Menschenmassen aushalten kann, die sich links und rechts an einem vorbei schieben. Schon aus der U3 konnte man erkennen, dass das an einem Samstag Nachmittag, trotz Kälte von 8 Grad und vieler Wolken, kein leichtes Unterfangen wird. Leider habe ich es verpasst, aus der Bahn heraus ein Foto zu machen von der sich wogenden Menge, die sich an einer Stelle so sehr anstaute, dass dort nichts mehr ging.
Angekommen im Hafen ging es am Anfang ganz gut voran, aber an den Landungsbrücken war es dann vorbei…..Kurzerhand entschieden wir uns außen rum zu laufen, um überhaupt weiter zu kommen. Nur von den Schiffen habe ich dadurch leider gar nichts gesehen. Weder das Schlepperballett noch sonst irgendein Schiff-Spektakel. Ah doch EIN Schiff habe ich doch sehen und fotografieren können ;-).
Das Essen, was ich auf dem Hafengeburtstag verköstigt habe, war übrigens sehr lecker. Es gab Kartoffelpuffer mit Apfelmus und danach einen Crépe mit Marzipan :-). Fies geschlemmt, aber egal :-D. Morgen 1,5 Stunden Spinning wirds wieder richten.
Um 19 Uhr ging es dann Richtung Astra Bühne zum Maggers United Konzert. Zugegeben: Ich kannte die Band nicht und hatte auch keinerlei Erwartungen. Es war ok, aber nicht überragend. Aber ggf. lag es auch an der Kälte und meinem Gefühl des langsam Einfrierens…. Der einzige Song, der wirklich bei mir hängen geblieben ist, ist “Alleine” (s.u.). Der hat wirklich Ohrwurmpotential.

Durchgefroren ging es dann mit den Mädels noch auf den Kiez, aber nirgends gab es Platz für uns zum Aufwärmen und Hinsetzen….Wir hatten das Fußballspiel Bayern gegen Dortmund verdrängt…Nach 45 Minuten rumirren habe ich mich dann entschlossen heim zu fahren. Decke, Couch, Schlabbelsachen und frische Erdbeeren waren dann doch verlockender als ein Konzert im Molotow. Auch musste das Feuerwerk im Hafen um 22 Uhr 30 ohne mich stattfinden. Nochmal bei der Kälte zum Hafen zurück, wenn man erstmal im warmen und gemütlichen Wohnzimmer sitzt… keine Chance :-D.
Fazit für alle, die noch nie auf dem Hafengeburstag waren, aber gerne mal wollen: Kann man, muss man aber nicht. Wenn man wirklich was von den Schiffen sehen will, guckt man den Hafengeburtstag am besten im Fernsehen. Oder man geht an einem Sonnentag im Hafen mit einem lieben Menschen spazieren und genießt den Anblick der Schiffe, während die Sonne untergeht – ohne Menschenmassen… Und leckeres Essen gibt es auch so immer überall in Hamburg ;-).
Und hier zum Abschluss der Song von Maggers United – Alleine

“[…] Ich will dich hier, ich will dich jetzt,
mir doch scheiss egal, wenn ich mich nochmal verletz!
Ich will mit dir lachen und ich will mit dir weinen,
denn ohne dich…fühl ich mich schrecklich…
Alleine, alleine! Es ist mehr als dein Blick und nur deine Beine,
Alleine , alleine! Es ist mehr als dein Blick und nur deine Beine,
Allein, allein, allein ,allein […]”