Mein erster veganer Kochkurs im happenpappen

“Die Zukunft gehört denjenigen, die an die Schönheit ihrer Träume glauben.” Eleanor Roosevelt

Immer mal wieder etwas Neues ausprobieren, das mache ich sehr gerne und sehr häufig. So kam es auch, dass ich vor zwei Wochen meinen ersten Kochkurs “Einstieg in die vegane Küche” besucht habe. Um 19 Uhr saßen 18 “Köche” ganz gespannt im happenpappen. Wir waren eine bunt gemischte Truppe, die Gründe für das Teilnehmen vielfältig: Ob Neugierde, Lebensmittelunverträglichenkeiten, Wissensgier oder reine Begleitperson – gemeinsam war allen die gute Laune und die Lust daran, sich an etwas Neuem zu versuchen.

Meine Erfahrungen und ein kleines Interview mit der Organisatorin Cathy von veganverliebt, könnt ihr auf der elbmelancholie nachlesen: Vegan verliebt – Mein erster veganer Kochkurs

Vegan essen in Hamburg

Vegan essen – neben Musik und Tätowierungen eine weitere Sache, die mir eine Herzensangelegenheit ist. Auch wenn ich selbst erst seit Ende 2012 vegan esse, möchte ich meine Tipps im Bereich “in Hamburg vegan Essen und Einkaufen” teilen. Vor allem da ich weiß, wie schwer es am Anfang der Ernährungsumstellung sein kann. Denn leider reicht die Zeit neben Arbeiten, Freunden, Sport und Familie nicht immer für das Selbstkochen aus. Aus dem Grund freue ich mich über jedes Restaurants, Café oder Bistro, die entweder vegan sind oder zumindest ausgewählte vegane Gerichte anbieten.

Ob aus Überzeugung vegan zu leben oder wegen der Gesundheit ein reiner “Fitness Veganer” zu sein – in Hamburg findet man einige vegane Läden und die Szene wird immer größer. Ich treffe immer seltener auf Unverständnis und immer mehr auf Interesse an der veganen Ernährung. Die meisten Menschen stellen es sich sehr kompliziert vor, aber ich muss sagen, dass ich das nicht bestätigen kann. Hamburg is[s]t vegan und ich freue mich über jeden Laden mehr, der diese Essensweise unterstützt.

Im folgenden findet ihr zwei Links zu Beiträgen, in denen ich eine Liste mit Restaurants, Cafes, Bistros und Fast Food Läden veröffentlicht habe. Beide sind noch aktuell, Teil eins habe ich im März 2013, Teil zwei im März 2015 verfasst. Und einen Teil drei wird es sicherlich auch irgendwann wieder geben ;-).

Teil 1: Wo kann man in Hamburg vegan essen?
Teil 2: Follow up – Wo kann man in Hamburg vegan essen?

Ich hoffe, ich konnte vielen mit diesen beiden Listen ein wenig weiterhelfen :-).

 

Tattoo – Die neue Ausstellung im MKG Hamburg

“Why are you so stupid?”, the natives asked the missionaires.
“Why should we be stupid?”, they asked in return.
“Because you are not painted like the Eyiguayegui.”
One had to be painted to be human:
Whoever remained in his natural state did not differ from animals at all.
Claude Levi-Strauss, Traurige Tropen (1955)

Allgegenwärtig und doch nicht sichtbar. Das sind die meisten Tätowierungen. Sie erzählen persönliche Geschichten, schaffen Identität und Zugehörigkeiten, sind ein Zeichen von Selbstbestimmung, aber auch Stigmatisierung. Sie bleiben für immer und sind doch so vergänglich wie ihr Träger selbst. Tätowieren ist eine Grenzerfahrung aus Kunst, Schmerz und Sinnlichkeit. Sie sind eine Konstante vieler Völker, eine zeitlose Ausdrucksform. Die neue Ausstellung “Tattoo” im Museum für Kunst & Gewerbe “lotet erstmals das breite Spektrum dieser alten und noch immer sehr lebendigen Kulturtechnik im Fokus von Kunst und Design aus, stellt internationale Positionen vor und greift aktuelle Diskussionen auf.” (Quelle: MKG Hamburg). Bis zum 06.09.2015 werden über 250 Arbeiten wie Gemälde, Skulpturen und Holzschnitte, Fotografien und Videos sowie historische Hautpräparate gezeigt.

Mehr über die Ausstellung könnt ihr auf hamburg.de oder elbmelancholie lesen.

(c) MKG Hamburg
(c) MKG Hamburg

 

 

Janka goes Triathlon

“It’s very hard in the beginning to understand that the whole idea is not to beat the other runners. Eventually you learn that the competition is against the little voice inside you that wants you to quit.”
George Sheehan

Ab dem 29.04. ist es soweit: Janka goes Rookieprogramm, ein dreimonatiges Training für den ITU World Triathlon unter profesioneller Anleitung von Triabolos-Trainern.

Wie ich dazu gekommen bin? Nachdem ich nun Snowboarden kann (klar, noch bei weitem nicht perfekt), brauchte ich für 2015 eine neue sportliche Herausforderung. Nachdem ich Ende 2014 den wunderbaren Dokumentarfilm “Wechselzeiten” (Trailer siehe Beitragsende) gesehen hatte, war mein Entschluss gefasst: ich wollte das auch schaffen! Ich liebe Laufen, ich fahre gerne Rennrad und ich hasse Schwimmen und kann es auch nicht wirklich gut. 50 Meter und ich gehe unter, vermutlich. Das letze Mal im Wasser war ich glaube ich zu Schulzeiten, als ich schwimmen musste aber seitdem – zu kalt, zu nass, zu bäh. Die perfekte Voraussetzungen, einen Triathlon zu wagen und meine innere wasserscheue Katze zu überwinden.

Das Rookie-Training bei Triabolos geht am 29.04. los und endet mit dem Triathlon am 18.07.2015. Fünf mal die Woche heißt es dann diszipliniert, aber mit Spaß an der Sache, den Körper und Geist fit für diese neue Herausforderung machen.

Rookie-Trainingsplan:
– Mittwoch und Freitag abends: Laufen
– Samstag früh: Schwimmtraining
– Sonntag früh: Radtraining
– Sonntag abend: Rumpfstabilisation

Dazu wird es noch ein Neo-Testschwimmen und einen kleinen Test-Triathlon geben.

Ab Ende März versuche ich vorab noch das Kraulen so zu lernen, dass ich 100 Meter durchhalte ohne komplett unterzugehen. Das wird so eine Qual werden. Manche schmunzeln nun ggf. und fragen sich, was denn am Schwimmen so schlimm ist, aber ich habe meine traumatischen Kindheitsgründe, warum ich einfach nicht gerne im Wasser bin. Daher habe ich mich auch nur zur Sprint-und nicht für die Olympische Distanz angemeldet. 1.5km Schwimmen für den Start ist mir dann doch zu viel. Sprintdistanz heißt: 0,5 km Schwimmen, 22 km Radfahren und 5 km Laufen. Die Strecke findet ihr hier: Streckenverlauf Triathlon.

Das erste Vortreffen der Rookies ist am 20.04. Ich bin schon sehr, sehr gespannt. Am Rookieprogramm werden nur 40 Triathlon-Neulinge teilnehmen und wie schon die Jahre davor war es innerhalb kürzester Zeit ausgebucht.
Meine Ausrüstung ist auch schon fast komplett. Ich habe einen Badeanzug, Badekappe und Brille, Radoberteil und Hose sowie einen Tritahlonanzug. Fehlt nur noch das Bikefitting am 16.03. bei Trionik.

triathlon_janka
Mein erster Badeanzug seit der Schulzeit und mein allererster Triathlonanzug. Das Training kann kommen!

Ich werde ab Ende April regelmäßig über mein Training und Erfahrungen berichten. Es wird schrecklich schön werden und ich freue mich auf die Höhen und Tiefen. Und wer weiß: Vielleicht wird es 2016 dann die Olympische Distanz werden.

Zum Schluss noch der Trailer von “Wechselzeiten”. Die Doku lohnt wirklich, auch für Nicht-Triathlon Fans.

Fastenzeit 2015 – Diesmal ein wenig anders

Alle Jahre wieder ist die Fastenzeit da und eigentlich nutze ich diese Zeit, um auch für mich vier Wochen lang ein paar Fastenregeln aufzustellen. Bewusster Verzicht tut mir gut und empfinde ich somit als wichtig.
Dieses Jahr hatte ich eigentlich vor, die Regeln noch ein wenig straffer zu machen, aber nun habe ich mich recht spontan dagegen entschieden. Nicht, dass ich die Disziplin nicht habe oder ich zu faul bin, aber im Juli werde ich das erste Mal in meinem Leben an einem Triathlon teilnehmen und hierfür ab Ende April in einer Gruppe trainieren. Das Rookieprogramm geht drei Monate und bedeutet fünf mal die Woche Training, davon drei Einheiten am Wochenende (mehr Details dazu werde ich in einem gesonderten Beitrag schreiben). Das Training wird hart genug und der dreimonatige Verzicht auf ein frei gestaltbares Wochenende und Ausschlafen wird sicherlich auch nicht leicht werden. Zudem wird das Schwimmen für mich eine große körperliche, vor allem aber eine sehr große mentale Herausforderung werden. Die Zeit, die ich bis dahin habe, mag ich nicht mit totalem Verzicht erleben. Ich werde folglich die Fastenzeit zar mitmachen, aber ein wenig entspannter als noch in 2014. Ich werde wie immer auch erst nach meinem Snowboardurlaub starten, da ich grundsätzlich im Urlaub nicht fasten mag. Ich starte daher erst am 09.03. und beende sie am 06.04., damit ich die für mich üblichen vier Wochen voll bekomme.

Hier sind nun meine Regeln in 2015:

  • Es gibt dieses Mal Ausnahmen, die ich fest definiert habe. Das heißt aber nicht, dass ich diese “Joker” wirklich nutzen werde. Außerhalb der Joker-Tage ist sündigen tabu oder kostet das Sündengeld von 25 Euro pro Sünde.
  • Keinerlei Arten von Süßigkeiten und ungesundes Knabberzeugs: Keine vegane Schoki, Gummizeugs, Eis, Kuchen, Müsliriegeln und auch keine Chips und Co. Es gibt hier nur EINE Ausnahme, die ich mir offenhalten mag: eine Geburtstagsfeier am 05.04.
  • Kompletter Alkoholverzicht, außer an den jetzt schon von mir festgelegten Tagen/Begebenheiten: 11.-12.03. Belgrad, 28.03. Wild&Style Back in Town Party, Geburtstagsfeier 05.04.. Aber auch hier gilt: ich halte es mir einfach nur offen.
  • Keine Limonaden wie Cola, Fanta, fertige künstliche Apfelsaftschorle etc. (gesunde bzw. frisch gepresste Fruchtsäfte, Schorlen sind aber ok)
  • Kaffee nur noch am Wochenende, sprich Samstag und Sonntag jeweilse einer. Tee hingegen ist erlaubt, aber kein schwarzer.

Falls ich sündigen sollte, geht die Spende wie immer an Viva con Agua.

Ich kann die Fastenzeit jedem empfehlen, auch wenn ich dieses Jahr ein paar feste Ausnahmen definiert habe. Mir hilft es doch immer wieder, sich auf sich selbst zu besinnen.

Allen, die die Fastenzeit mitmachen, wünsche ich viel Durchhaltevermögen :-).