Sailfish Ultimate IPS – Meine ersten Eindrücke

Fang’ mit den schweren Dingen an.
Die leichten Dinge lösen sich von selbst.
Dale Carnegie

Sommer, Sonne, Sonnenschein und das schon seit Tagen in Hamburg. Besseres Wetter als ich im April in meinem zweiten Trainingslager auf Lanzarote hatte. Aber der Norden hat es verdient! Und da ich wegen der aktuell echt geilen Wetterlage nun schon ein paar Mal mit meinem neuen Sailfish Ultimate IPS im Freiwasser war, wird es Zeit für einen kleinen Erfahrungsbericht.

Lanzarote Trainingslager – Das erste Freiwasserschwimmen

Von Mitte bis Ende April wagte ich mich ein zweites Mal auf die Wind-Insel Lanzarote. War Januar ein kleines Desaster (Bronchitis mit nachfolgender Grippe, Sturm, Regen, Hagel durch einen polaren Kaltlufttropfen über den Kanaren), sollte April meine Versöhnung mit der Insel sein. Und was soll ich sagen: Zumindest mit der Gesundheit hat es geklappt. Das Wetter war zwar die erste Hälfte sehr gut, aber zum Ende kamen dann doch wieder der Regen und leichte Kälte dazu. Der Wind hat mir bei manchen Ausfahrten wirklich den letzten Nerv geraubt, jedoch in der Gruppe das Leiden zu teilen hat geholfen. Trotzdem werde ich in 2019 eine andere Insel für ein Trainingslager probieren, denn einfach mal weniger Wind wäre wünschenswert.

Doch nun zu meinem eigentlichen Anliegen dieses Beitrages: Mein erstes Freiwasserschwimmen der Saison mit dem Neoprenanzug Ultimate IPS von Sailfish. Kleine Seiteninfo, für all diejenigen, die sich fragen, was “IPS” denn genau bedeutet: Dies sind die Initialen von den Eltern des Gründers Jan Sibbersen, Ilona und Peter Sibbersen. Eine sehr schöne Idee wie ich finde.

Zweimal war ich in der Lagune im Club La Santa. Beim ersten Mal habe ich nach 600 Metern abgebrochen. Zu lange war mein letztes Freiwasserschwimmen her, zu viele Wellen haben mir Salzwasser in den Rachen gespült, so dass nach einer Weile mein Magen zickte und meine Mund eine Salzwüste war. Beim zweiten Mal lief es dann schon viel besser und ich konnte den Kilometer voll machen bis die Surfschule mit ihren Anfängern aufs Wasser kam und ich aus Sicherheitsgründen schnell das Weite bzw. das Land aufgesucht habe. Der Kilometer hat aber gereicht, um vom Sailfish Neo begeistert gewesen zu sein. Aber dazu dann später im Artikel mehr :-). Im Salzwasser zu schwimmen, ist übrigens trotz super tollem Neo ein ganz anderer Schnack und muss definitiv geübt werden. Das Schwimmen im Meer hatte ich wirklich unterschätzt. Wie man das 3,8 bei einer Langdistanz Kilometer durchhalten kann, ist mir immer noch ein Rätsel.

Nach Lanzarote bin ich den Neo noch ein paar Mal im Oortkatensee alias “Otti” geschwommen. Ohne das Salzwasser fand ich dies wesentlich angenehmer und da haben auch die 2 Kilometer recht gut geklappt.

Ersten Eindrücke vom Ultimate IPS Neoprenanzug

Der erste Eindruck nach den ersten Schwimmeinheiten war bisher mega gut. Der Ultimate IPS ist sehr flexibel an den Schultern, hat im Oberkörper- und Hüftbereich einen tollen Auftrieb und er lässt sich vor allem super schnell aus- und anziehen. Hatte man früher als Triathlet immer die Qual der Wahl zwischen dem Sailfish One (sehr viel Auftrieb, aber weniger Flexibilität) oder dem G-Range (sehr wenig Auftrieb, aber eine hohe Flexibilität), ist der Ultimate IPS nun die Kombination aus beiden Welten: viel Auftrieb mit einer hohen Flexibilität im Schulter- und Armbereich, ganz nach dem Motto “aus zwei mach eins” oder die “eierlegende Wollmilchsau”.
Kleine Nebeninfo: Die Dehnbarkeit wird nicht durch das Neopren-Gummi limitiert, sondern durch das Innenmaterial. Je besser dieses ist, desto dehnbarer ist auch der Neo. Und das ist beim Ultimate wirklich spitze!

Auch sehr angenehm ist der Halsabschluss. Schnüren andere Neos gerne mal ab, hat der Ultimate IPS einen sehr angenehm niedrigen Kragen. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, keine Luft zu bekommen oder mich eingeengt zu fühlen. Die Panels im Leisten-, Bein- und Hüftbereich sorgen für eine perfekte Passform, die Luftpanels für einen guten Auftrieb im Hüft- und Brustbereich, so dass man eine sehr schöne und stabile Wasserlage hat. Ob man wegen der Nanobeschichtung des Außenmaterials besser durch das Wasser gleitet: ehrlich gesagt keine Ahnung. Dafür bin ich auch ein zu schlechter Schwimmer als das ich das beurteilen könnte.

Das Ausziehen ging trotz nassem Innenmaterials sehr leicht und der Reißverschluss verhakt sich nicht beim Ausziehen. Für mich ein gar nicht zu verachtender Aspekt, denn mein alter Neo hat sich leider immer verklemmt und Wechselzeiten von 10 Minuten waren da keine Seltenheit, wenn man seinen Neo nicht sofort geöffnet bekommt.

Fazit: Der Ultimate IPS fühlt sich super an, ist bequem, scheuert nicht und ich schwimme einfach sehr gerne mit ihm. Und das ich mal das Adjektiv „gerne“ mit dem Verb „schwimmen“ verbinde: Alleine DAS macht den Ultimate IPS zu einem Top-Neo!

Zu guter letzt noch kurz die Fakten zur Materialstärke für all diejenigen, die Zahlen benötigen:

Am kommenden Wochenende starte ich dann in Kraichgau auf der olympischen Distanz. Ein Spaßwettkampf zum Wiedereinstieg ohne Ambitionen durch meine immer noch ausheilende Beinverletzung. Ziel: Gut durchkommen und das Schwimmen aller Voraussicht ohne Neo überstehen, denn ich rechne bei den aktuellen Seetemperaturen mit einem Neoverbot am kommenden Sonntag. Aber wer weiß, ggf. habe ich ja Glück und die angekündigten Gewitter kühlen den See soweit ab, dass nachmittags um 14 Uhr die 21,9 Grad nicht überschritten werden. Drückt mir bitte die Daumen :-D!

Ich wünsche euch allen einen tollen sonnigen Sonntag und wenn ihr Fragen haben solltet zum Neo oder mit dem Modell schon eure eigenen Erfahrungen gemacht habt: kommentiert gerne diesen Beitrag :-).

 

 

Saisonstart 2018 mit Trionik und Sailfish – Das Freiwasser kann kommen

“The tragedy of life doesn’t lie in not reaching your goal. The tragedy lies in having no goals to reach.” 
Benjamin Mays

Es wird Zeit für ein kleines Update in Sachen Sport, Triathlon und dem Start in die Saison 2018. Leider ist das Jahr 2017 nicht so geendet, wie ich es mir vorgestellt hatte. Verletzungsfrei war das Ziel, welches aber leider nicht geklappt hat. Ende August beim Blankenser Heldenlauf ist es leider passiert, ganze zwei Monate war ich auf Krücken und mit Laufen habe ich erst vor Kurzem wieder angefangen. Sport kann ich machen, aber noch immer nicht in dem Maße, in dem ich es gerne würde…..Trotzdem habe ich mich nicht davon abhalten lassen, meine Pläne für dieses Jahr weiterhin zu verfolgen und mir Ziele zu setzen. Ob ich sie verwirklichen kann, kann ich aktuell noch nicht sagen, aber ich mag es nicht aufzugeben, ohne es überhaupt probiert zu haben. Aufgrund der Verletzung musste ich meine Pläne natürlich trotzdem ein wenig anpassen:

  • Trainingslager Lanzarote im Januar (check) und April
  • Radtrainingslager im Harz
  • Olympische Distanz Kraichgau
  • Vätternrundan 300 km
  • Hella Halbmarathon
  • Noch eine OD irgendwo um Hamburg im Juli
  • Hauptziel: Mitteldistanz Allgäu Triathlon Kult
  • ggf. Berlin Marathon

Wie ihr seht, fallen Berlin Halbmarathon und Hamburg Marathon leider raus. Bis meine Art der Verletzung zu 100% ausgeheilt ist, kann bis zu einem Jahr dauern und von daher sind bis Juni noch alle langen Laufsachen gestrichen.

Da Laufen jedoch zu meinen Stärken gehört, nutze ich die Zeit jetzt einfach, um an meinen Schwächen zu arbeiten. Auf dem Rad wird es von Jahr zu Jahr besser, beim Schwimmen bin ich leider immer noch Bleiente bzw. Treibholz. Daher muss diese große Baustelle mal kleiner werden, denn ohne Fleiß bekanntlich keinen Preis. Dank einer tollen Kooperation mit Trionik und Sailfish wird sich dies in 2018 hoffentlich verbessern :-). Das Freiwasser kann kommen und das neue Topmodell Ultimate IPS von Sailfish wird mich idealerweise zum Fisch werden lassen ;-). Zudem werde ich bei den geplanten Neo-Testschwimmen tatkräftig unterstützen. Weitere Infos zur Kooperation könnt ihr im Blog von Trionik nachlesen: Sailfish- und Neoexpertin Janka.

Samstag vor einer Woche war dann auch schon das erste Testschwimmen von Trionik im Fitness & Friends. Dort habe ich mir dann das erste Mal den Sailfish Ultimate IPS ansehen und in den Händen halten können. Geiles Teil! Der Neo bietet alles für mich, was ich als Nicht so guter Schwimmer brauche: eine hohe Flexibilität mit sehr gutem Auftrieb. Da kann in Kraichgau und im Allgäu nichts mehr schief gehen! Das gute Stück werde ich dann ab April in den Händen halten und im Trainingslager auf Lanzarote in der Lagune natürlich ausgiebig testen. Ich freu mich drauf!

Für alle diejenigen, die das erste Neo-Testschwimmen mit Trionik verpasst haben: Es gibt noch weitere Termine! Denn falls ihr einen neuen Neo sucht oder Neo- Neuling seid, machen diese Testschwimmen wirklich Sinn. Ihr werdet von Experten beraten und findet mir ihrer Hilfe die richtige Marke sowie Passform. Weitere Testschwimmtermine und die Anmeldung findet ihr hier: Trionik Neo-Testschwimmen. Ich werde auch bei den noch folgenden Testschwimmen dabei sein und freue mich darauf, euch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Euch allen einen guten Start in die neue Woche und bald wird es sicherlich Frühling! Ich spürs! Ganz sicher! #diehoffungstirbtzuletzt

Nichts ist so beständig wie der Wandel

Sich für völlig normal zu halten,
ist die mildeste Form des Verrücktseins.
Ernst Ferstl

So schnell können sich Pläne ändern und sich durch andere Ziele ersetzen. War es Anfang 2017 noch der Plan, Ende 2017 nach Neuseeland zu reisen, werde ich diesen Plan nun verschieben, denn ein Umzug in eine größere Wohnung steht im Oktober endlich an :-). Beides zusammen zu realisieren ist mir leider nicht möglich und da Neuseeland nicht weg rennt, aber eine schöne und bezahlbare Wohnung in Hamburg schon, war die Entscheidung dann recht schnell klar. Somit werde ich ab November keine Winterhuderin mehr sein, sondern nach Uhlenhorst an die Außenalster ziehen. Meine geliebte Laufstrecke habe ich dann direkt vor meiner Tür und meine Sportcrew bleibt mir auch erhalten. Obwohl: Einer von ihnen zieht leider weg und “flüchtet” ins bessere Wetter nach Barcelona. Aus diesem Grund habe ich übrigens auch eine neue Wohnung ;-).

Meine sportlichen Ziele in 2017 ändern sich zwar durch den Umzug und das Wegfallen von Neuseeland zwar nicht, aber in 2018 wird dann nun doch einiges anders als geplant als Anfang des Jahres noch gedacht. Warum? Ich habe mich in der Challenge Roth Stimmung dazu hinreißen lassen, in 2018 bei einer Mitteldistanz zu starten *crazy for me*. Somit mache ich in 2018 doch wieder mehr Triathlon, obwohl ich dies eigentlich wegen des Schwimmens nicht mehr wollte. Nun gut, ich bin selbst Schuld, dass ich es zugelassen habe, dass mich jemand beim Ehrgeiz packt und die richtigen “Reizworte” findet :-D. Jetzt muss ich ab Herbst ranklotzen, um vom Status “Bleiente” wegzukommen. Ggf. schaffe ich ja “Treibholz” als nächste Stufe…. Ich muss zugeben: Ich habe mega Respekt vor dem Schwimmen. Alle, die mich kennen, wissen, dass dies nicht nur Anstellerei ist. Aber da mein Ehrgeiz dann doch oft größer ist, als meine Ängste, stelle ich mich den 1,9km Schwimmen. Rennradeln und Laufen kann ich heute schon ganz gut. Meine Roth-Crew wird sicherlich ein wenig Gejammer, oder wie es ein lieber Freund sagt “gejanker” aushalten müssen, wenn sie mich dann mit ins Freiwasser und in die ASH schleppt, aber: Freunde halten das ja bekanntlich aus :-D.

A pro pos Ängste: Ich habe mit dem Bouldern angefangen, um auch der Höhe mutiger entgegenzutreten. Es wird mit jedem Mal besser, auch wenn ich immer noch ein mulmiges Gefühl habe, wenn die Routen höher gehen und mit Überhang sind. Aber dieser Sport ist ein wunderbarer Ausgleich und ich frage mich, warum ich das nicht schon viel früher gewagt habe. Also ab alle, die Bouldern noch nicht probiert haben und in Hamburg wohnen: Geht mal ins Flashh. Macht sehr viel Spaß!

In 2018 sind bisher folgende sportliche Events geplant:

  • Trainingslager Lanzarote im Januar und ggf. Mallorca (Zeitpunkt t.b.d.)
  • Berlin Halbmarathon
  • Hamburg Marathon
  • Olympische Distanz Kraichgau
  • Vätternrundan 300 km
  • Noch eine OD irgendwo um Hamburg im Juli
  • Irgendwo ein Bergtraining, gerne eine Alpenbrevet, wenn ich wen Verrücktes finde, der mitfährt
  • Hauptziel: Mitteldistanz Allgäu Triathlon Kult

Was für 2019 angedacht ist bzw. zumindest in meinem Kopf schon geplant ist, verrate ich hier an dieser Stelle noch nicht. Das ist einfach noch zu weit weg und bis dahin kann noch sooo viel passieren. Aber zumindest habe ich ein Ziel vor Augen, auf das ich in 2018 neben der Mitteldistanz hin trainieren mag. Ach ja: es ist KEINE Langdistanz! So verrückt bin ich dann doch nicht :-D.

In Summe muss ich sagen, bin ich dieses Jahr sehr zufrieden, wie sich alles zusammenfügt. Bisher bin ich verletzungsfrei, das Radeln und Laufen macht mega viel Spaß und ich habe über den Sport wieder viele nette Menschen kennengelernt. Das kann gerne so weitergehen und sich in 2018 fortsetzen. Also: Verlasst eure Komfortzone mal ein wenig öfter, schaut über den Tellerrand und lasst euch ohne viel nachzudenken auch mal auf verrückte Sachen ein! Es lohnt sich!

 

Nägel mit Köpfen in 2017

„It’s the possibility of having a dream come true
that makes life interesting.“

Paulo Coelho

2017 ist zwar noch nicht alt, aber es ist an der Zeit, ein paar Prioritäten zu setzen und Entschlüsse zu fassen. Ich werde dieses Jahr 35 und ich sage mir mittlerweile immer mehr “Wenn nicht jetzt, wann dann”.

Zunächst einmal habe ich mir am Wochenende recht viele Gedanken gemacht, welche persönlichen Highlights ich mir in 2017 selbst setzen mag. Ich kann leider nicht alles machen, worauf ich Lust habe, daher musste ich aussortieren und entsprechende Prioritäten setzen. Sportlich gesehen werde ich meinen ersten Halbmarathon im Wettkampf laufen und das erste Mal über 200 km Rad in den Niederlanden bei einer traditionsreichen RTF fahren. Ich möchte meinen Fokus wieder auf das Laufen legen und mich über Trailruns mehr fordern. Das Betonlaufen ist zwar schnell, aber auf Dauer auch “langweilig”. Beim Trailrun wird mehr gefordert, muskulär sowie geistig. Es macht einfach mega viel Spaß und es wird mich trittsicherer machen für mein größeres Abenteuer Ende 2017 (später mehr dazu). Zudem möchte ich meine entdeckte Leidenschaft zum Rennradfahren weiter vertiefen. Längere Ausfahrten stehen auf dem Plan, los geht es schon in ein paar Tagen ins Trainingslager. Aber ich habe auch den Entschluss gefasst, sportlich den Triathlon als Nebensache zu betrachten. Ich werde in 2017 nur einen Triathlon machen. Warum? Weil Schwimmen mich nicht glücklich macht, sondern stresst. In 2015 war es schön, die Überwindung über das tolle Triabolos Rookie-Programm zu gehen und mich ins Wasser zu wagen. 2016 in die Landesliga eingetreten war ich verletzungsbedingt bis zum Herbst aus dem Laufen und somit auch als allen Triathlonwettkämpfen raus. Sehr schade für das Team, aber auch sehr erkenntnisreich für mich. In der Verletzungspause habe ich gemerkt, wie sehr mir das Laufen fehlt, aber dass ich das Schwimmen überhaupt nicht vermisse und ich meine Zeit auch nicht dafür aufwenden mag, dreimal die Woche ins Chlor zu springen, um hier besser und routinierter zu werden. Wenn mir der Ehrgeiz für eine Sache fehlt, dann ist es nicht das Richtige für mich. Grund genug, den Fokus in 2017 eben nicht auf Triathlon zu legen.

Meine sportlichen Highlights werden folglich sein:

  • Rennradtrainingslager Lanzarote, Ratzeburg und Harz
  • RTF Fietselfstedentocht in Bolsward (meine ersten 235 km, oh weh….)
  • Sommer-Rennradurlaub in Italien
  • ITU Hamburg
  • EuroEyes Cyclassics 120 km
  • Blankeneser Heldenlauf Halbmarathondistanz
  • Halbmarathon Kopenhagen
  • Trailrun-Event im Harz
  • RTF Hamburg – Berlin (mal sehen, ob 300 km dann drin sind bei mir :-D)

Meine Urlaube haben also ausnahmslos alle mit Sport zu tun. Das ist geil, aber in 2017 muss auch hier mal eine Abwechslung rein. Beim Avocado Dinner im Vegan Eagle wurde dann final der Entschluss gefasst: Der Traum, nach Neuseeland zu reisen, ist endlich zu einem festen Vorhaben geworden. Mitte Dezember soll es losgehen und danach wird mich Hamburg eine Weile nicht mehr wiedersehen. Ich muss einfach mal raus und das ein wenig länger als nur zwei Wochen. Und das Geile daran ist: Ich muss mir überhaupt keine Gedanken machen, wo ich Silvester verbringen werde ;-). #irgendwoaufneuseeland

Auf dem Plan standen eigentlich noch Laufen im Harz und der Zugspitztrail von Salomon. Da ich nun aber nach Neuseeland fahren werde und nicht unbegrenzt Urlaub habe, musste ich, so leid es mir auch tut, Prioritäten setzen. Es mussten also Events weichen und die Wahl ist aus diversen Gründen  auf diese beiden gefallen. Neuseeland als Traumerfüllung geht nun einfach vor. Das ist das fiese am Prioritäten setzen: Es müssen Sachen wegfallen, die man trotzdem gerne gemacht hätte….

Ich freue mich mega auf 2017 und die coolen Sachen, die ich hoffentlich erleben werde. Neuseeland, ich komme!!! Tipps gerne willkommen, was eine schöne Route angeht, die man in ca. sechs bis acht Wochen machen kann. Ich bin offen für alles, ich mag eine Mischung aus Wandern und Roadtrip. Ich brauche keine Traumstrände, ich brauche Berge, Ruhe und Natur. Gerne unterbrochen von einem regen Stadtleben, guten Pubs und coolen Leuten. Ab Februar beginnt die Neuseelandplanung.
Aber nun geht es erst einmal ins Rennradtrainingslager nach Lanzarote. Das wird ein früher und hoffentlich sonniger Saisonstart. 20 Grad sollen es werden *freu*! Ich versuche natürlich ein wenig Sonne einzufangen und euch mitzubringen. Selbst wenn ich die Temperaturen in Hamburg nicht hochdrehen kann, aber mein strahlendes Lächeln nach dem Urlaub erzeugt hoffentlich genug Sonne in eurem Herzen 😉 #einwenigkitschgehtimmer .

„If you take responsibility for yourself
you will develop a hunger to accomplish your dreams.“
Les Brown

 

Gletscher Chalet Stubai – Ein Wochenende voller Erholung

“Die größten Ereignisse sind nicht unsere lautesten,
sondern unsere stillsten Stunden.”
Friedrich Wilhelm Nietzsche

Gletscher Chalet Stubai

Oh weh, ich war ganz schön schreibfaul in den letzten Monaten. Der letzte Post war mein Gewinnspiel-Krimi für das Wochenende im Gletscher Chalet und nun ist es Mai und ich war schon längst dort…. Asche über mein Haupt, aber aktuell liegen die Prioritäten einfach nicht auf dem Schreiben und mir fehlt leider einfach die Muße dazu. Aber über den Aufenthalt im Gletscher Chalet Stubai zu schreiben, hatte ich mir fest vorgenommen, und das werde ich nun auch endlich machen! Wer sich ggf. nicht mehr an das Gewinnspiel erinnern kann: Dank zahlreicher Kommentare habe ich im Dezember 2015 den Erholungsaufenthalt bei einem Gewinnspiel auf wohlgeraten.de mit dem Beitrag “Doppelter Alp(!)traum” gewonnen. Danke noch einmal an alle, die kommentiert haben.

Ende April hieß es für St. Bergweh und Stern des Nordens ab in den Kurzwinterurlaub in Österreich. Nach einer Zwischenübernachtung in München ging es am Donnerstagmorgen direkt Richtung Gletscher. Angekommen bei der Station verdarben uns Wind und schlechte Sicht direkt die Lust auf den Berg zu fahren. Na ja gut, mit verdarb es die Lust zu fahren, der liebe Björn hätte sich durchaus noch auf den Gletscher begeben ;-). Kurzerhand wurde der Plan geändert und nach einem kurzen Telefonat mit Frau Siller vom Gletscher Chalet stand fest: Unser Wanderlust-Haus ist schon bezugsfertig und einem entspannten Saunatag steht nichts mehr im Wege. Sehr gespannt auf unser Chalet ging es wieder zurück ins 7km entfernte Ranalt.

Die gesamte Anlage ist sehr neu und gepflegt. Jedes der fünf 75m² großen Chalets ist mit einer modernen Küche ausgestattet. Abends selbst kochen ist also kein Problem. Die Einrichtung ist urgemütlich, modern, aber trotzdem traditionell. Jedes Chalet besteht aus zwei Etagen mit jeweils einem Schlaf- und Badezimmer. Der Kamin ist zwar nicht echt, aber das angenehme Knistern lässt trotzdem sehr viel Gemütlichkeit aufkommen, vor allem nach dem Saunagang. Man hat zudem eine eigene Sonnenterrasse und und einen großen Balkon auf der zweiten Etage. Wegen des nicht so schönen Wetters konnten wir dies allerdings weniger nutzen. Der Wind war dann doch noch ein wenig zu kalt.
Richtig toll war die private Finnische Außenblocksauna an jedem Chalet, welche Platz für sechs Personen bietet. Einfach 30 Minuten vorher einschalten und danach schön Saunieren und Entspannen. Bei uns kam wirklich ein echtes Spa-Feeling auf. Vor allem, wenn man sich nach dem Saunagang erst auf dem Balkon abkühlen und danach direkt in das bequeme und warme Bett legen kann.

Im Chalet schläft man wirklich sehr erholsam. Man hört keinerlei Geräusche, nachts ist es wirklich stockdunkel, weil es draußen keine künstlichen Lichtquellen gibt. Selbst der Hahn nebenan wollte morgens in der Frühe nicht Krähen, so dass wir entspannt und erholt aufstehen konnten. Auch um das Frühstück mussten wir uns nicht kümmern. Dieses wurde uns morgens direkt ins Chalet gebracht und wir haben uns einfach an den gedeckten Tisch gesetzt. Das Frühstück ist inklusive und wirklich sehr, sehr lecker sowie reichhaltig. Frisches Obst, diverse Joghurtsorten, Müsli, Brot, Brötchen, Wurst und Käse sowie Orangensaft. Klar, es ist kein veganes Frühstück, aber das fand ich nicht schlimm. Die wesentlichsten Sachen habe ich einfach vor Ort in Neustift gekauft. Mittlerweile ist es auch dort kein Problem mehr, an vegane Produkte zu kommen.

Tagsüber ging es dann auf den Gletscher, wobei das Wetter eher durchwachsen war. Das erste mal ein Whiteout zu haben war für mich ein wenig komisch, aber immerhin hatte ich keine große Angst mehr beim Fahren wie noch zuvor in dem La Plagne Urlaub auf dem Roxy Board. Aufgrund dieses Fehlkaufes hätte ich mich fast vom Snowboarden verabschiedet. Aber dank Empfehlung einer Bekannten bin ich dann beim Gnu B-Nice gelandet, welches wirklich ein Traumboard ist und ich jedem Einsteiger bis hin zum Fahrer mit ein wenig Erfahrung empfehlen kann.

Die restlichen zwei Tage waren geprägt von Entspannung, keinerlei Hektik, ausgiebigen Frühstücken, ein wenig Boarden und viel Saunieren. Das war wirklich trotz des mittelmäßigen Wetters ein kleiner Traumurlaub. Lea Siller ist eine tolle Gastgeberin und wir haben uns direkt wohl gefühlt. Das Chalet ist eine tolle Kombi zwischen Luxus, Gemütlichkeit und Natur. Ich habe mich in den paar Tagen in das kleine Holzhaus verliebt und hätte es am liebsten mit nach Hamburg genommen *seufz*….

Zum Schluss noch ein paar Eindrücke von unserem superschönen Kurztrip nach Stubai <3.