Das Tempo zieht an – Woche acht im Triathlon Rookie Training

“To uncover your true potential you must first find your own limits and then you have to have the courage to blow past them.”
Picabo Street

Woche acht ist nun vorbei und das Tempo zieht weiter an. Nun beginnt die Zeit, in der man ein wenig mehr auf sich aufpassen muss, um nicht krank zu werden. Gesund essen, genügend Schlaf und ausreichend Regeneration sind sehr wichtig, um nicht in den letzten Wochen vor dem Wettkampf noch auszufallen. Ich selbst merke schon deutlich, wie das Tempo anzieht und dass die Wochenenden, vor allem der Sonntag, recht anstrengend werden.

Montag
Am Montag waren wir Rookies im Haus des Sportes, um mit Ex Pro Nils Goerke zu sprechen. Ich wollte hierzu noch einen Special Blogbeitrag schreiben, habe es aber leider bisher nicht geschafft. Ich hoffe, dass ich diese Woche dazu kommen werde.

Dienstag
FREI! Kein Sport, kein gar nichts. Einfach auf der Couch liegen und die Seele baumeln lassen….

Mittwoch
Mittwoch stand wieder unser entspannter Alsterlauf an. Das Besondere an diesem Mittwoch: Wir haben die Binnenalster mit eingeschlossen und sind einen Teil der Triahlonlaufstrecke abgelaufen. Ich weiß nun zumindest, an welchem Punkt der letzte Kilometer beginnt, bevor es ins Ziel geht :-). Ab da heißt es dann hoffentlich noch einmal aufraffen und ein wenig das Tempo anziehen.
Zusätzlich sind wir noch drei kleine Intervalle von 30 Sekunden gelaufen. Der Regen hat dabei auch kaum gestört, auch wenn ich sagen muss, dass das nicht mein bevorzugtes Laufwetter ist. Ohne die Rookietruppe wäre ich sicherlich daheim im Trockenen geblieben und hätte meinen inneren Schönwetterhund nicht zum Laufen gebracht.

Donnerstag
Donnerstag hieß es für mich dann wieder in der ASH Schwimmen gehen. Zunächst 500 Meter alleine Brustschwimmen, um zu gucken, ob ich mich hier zeitlich verbessert habe. Ich habe 14,5 Minuten gebraucht, anstatt 18. Das fand ich schon ganz gut für mich als schwimmuntalentierte Person. Wenn ich beim Wettkampf um die 15 Minuten aus dem Wasser komme, dann reicht mir das völlig. Nach den 500 noch 100 Meter Ausschwimmen und dann rüber zu Björn zum Techniktraining Kraul Einsteiger. Hier lief es ganz ok, aber die Atmung ist immer noch mein großes Manko. Ich verliere die Streckung, sinke zu tief ab und kann nicht mehr ordentlich Luft holen. Mein ToDo: Arbeiten an der Streckung, ohne sich dabei zu verkrampfen. Challenge accepted!

Freitag
Freitag hieß es wieder: Tempo machen und Härte aufbauen durch das Intervalltraining. Nach einem kurzen Lauf-ABC ging es über in vier mal 600 Meter Intervalle. Das war schon ein anderer Schnack als die viermal 400 die Woche davor. Aber dank Lena als Laufpartnerin habe ich ein gutes konstantes Tempo durchgehalten und war sehr zufrieden nach dem Training.

Samstag
Das Schwimmtraining in der ASH war diesen Samstag schon wesentlich besser, zumindest fühlte es sich besser an. Diesmal waren wir wieder drei Gruppen und jede Gruppe hatte eine eigene 50 Meter Bahn. Auch wenn ich immer noch keine 50 Meter Durchkraulen kann, lief es doch in Summe ganz ok. Ich habe mich nicht mehr so unwohl und gehetzt gefühlt.
Was ich jedoch so gar nicht hinbekommen habe war der Sprung vom Beckenrand. Mein Kopf mal wieder nicht mitgemacht. Andere schmunzeln darüber sicherlich, aber mir war die Vorstellung ins das Becken zu hüpfen und “unterzugehen” einfach zu viel. Ich habe das tatsächlich noch nie gemacht und unter den Augen von anderen war es dann irgendwie ganz vorbei. Mal sehen, ob ich mich den Sprung ins kalte Nass irgendwann mal alleine traue, wenn keiner zuguckt.

Nachmittags ging es dann in das Stadtparkfreibad zum erneuten Neotesten. Kalt war es, aber lustig. Zumindest die ersten Minuten im Wasser haben wir Mädels uns gefragt, WAS zur Hölle wir da eigentlich machen. Es war kalt, das Schwimmen dadurch sehr anstrengend und die ekligen vielen Pflanzen, die sich andauernd um die Beine geschlungen haben, haben es nicht besser gemacht. Aber mit den Mädels war es trotzdem lustig und wir hatten eine Menge Spaß, wie man auf dem Bild oben sehen kann :-).

Sonntag
Am Sonntag stand das erste Mal Wechseltraining auf dem Plan. Nach 1:15 Stunden Radfahren mit Intervalltraining, ging es dann zur “Triaboloschranke” zum Wechseltraining. Drei Runden Laufen und zweimal Radfahren standen auf dem Plan. Rein in die Laufschuhe, zwei Kilometer laufen, raus aus den Laufschuhen, Helm auf, Rennradschuhe an, rauf auf das Rad und sechs Kilometer Radfahren, wieder runter vom Rad, rein in die Laufschuhe und das ganze dreimal. Das erste Mal habe ich es nicht in die Klicker geschafft und direkt kam der Ruf: “Wertvolle Plätze durch zu lange Wechselzeit verschenkt!”. Ok gut, dass musste das nächste Mal besser laufen. Mit einem hohen Puls ist das gar nicht so einfach. Beim zweiten Mal bin ich dann an meinem Rad vorbeigedüst. Aber das rote Lenkerband hat dann doch geholfen, es schnell wiederzufinden. In Klicker ging es dann schon besser, aber ein wenig holprig schaut das bei mir schon noch aus. Nach und nach kamen alles ins Ziel und wurden bejubelt. In der Gruppe trainieren motiviert einfach ein wenig mehr, als wenn man einsam seine Runden ziehen würde.

Zusätzlich habe ich auch das erste Mal das Energiegel von Aktiv3 probiert. Dies ist recht flüssig und man muss nichts hinterhertrinken. Vom Magen her habe ich es gut vertragen, aber ob es mir wirklich einen Energieschub gegeben hat, kann ich nicht beurteilen. Ich habe noch Gels von Multipower und Powerbar daheim. Diese werde ich auch noch vor dem ITU Triathlon testen, um zu sehen, welches der Gels hier am besten für mich ist.

Nach ein paar Stunden Ruhe ging es dann abends noch zum Athletiktraining. Ich habe mich wirklich aufraffen müssen, nicht auf der Couch zu bleiben, aber da das Training für die Rumpfstabi sehr wichtig ist, bin ich dann doch hin. Als ich dann nach dem Training um 20:30 wieder zuhause war, war mit mir nicht mehr wirklich viel anzufangen…. Nur noch vier Wochen durchhalten und dann gibt es zu der Trainings-Torte auch die Wettkampf-Sahne dazu :-).

Ausblick Woche Neun
Mentale Vorbereitung auf den Testtriathlon, viel Schlaf bekommen und den Fokus diese Woche auf das Schwimmen legen. Und natürlich versuchen, den Blogbeitrag über “Talk to the Pro” fertig zu bekommen.

Veröffentlicht von

Janka

Janka

Ein Nordlicht, ein Stern, liebenswürdig, herzlich, emotional, redselig, manchmal laut, tollpatschig, organisiert chaotisch, ehrgeizig, sportlich, Bücherwurm, Vegetarierin, Weinliebhaberin, ungeduldig…. meistens und stur….zumindest gelegentlich.

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