Mein erstes Mal – Hamburger Hafengeburtstag 2012

So da war es nun: Mein erstes Mal auf dem Hafengeburtstag in Hamburg. Tja was soll ich sagen. Ja, bei gutem Wetter ist es sicher nett mal drüber zu schlendern, sich was zu essen zu holen und dann wieder nach Winterhude in ein gemütliches Café einzukehren oder im Karoviertel Gretchens Villa einen Besuch abzustatten. Aber auch nur, wenn man Menschenmassen aushalten kann, die sich links und rechts an einem vorbei schieben. Schon aus der U3 konnte man erkennen, dass das an einem Samstag Nachmittag, trotz Kälte von 8 Grad und vieler Wolken, kein leichtes Unterfangen wird. Leider habe ich es verpasst, aus der Bahn heraus ein Foto zu machen von der sich wogenden Menge, die sich an einer Stelle so sehr anstaute, dass dort nichts mehr ging.
Angekommen im Hafen ging es am Anfang ganz gut voran, aber an den Landungsbrücken war es dann vorbei…..Kurzerhand entschieden wir uns außen rum zu laufen, um überhaupt weiter zu kommen. Nur von den Schiffen habe ich dadurch leider gar nichts gesehen. Weder das Schlepperballett noch sonst irgendein Schiff-Spektakel. Ah doch EIN Schiff habe ich doch sehen und fotografieren können ;-).
Das Essen, was ich auf dem Hafengeburtstag verköstigt habe, war übrigens sehr lecker. Es gab Kartoffelpuffer mit Apfelmus und danach einen Crépe mit Marzipan :-). Fies geschlemmt, aber egal :-D. Morgen 1,5 Stunden Spinning wirds wieder richten.
Um 19 Uhr ging es dann Richtung Astra Bühne zum Maggers United Konzert. Zugegeben: Ich kannte die Band nicht und hatte auch keinerlei Erwartungen. Es war ok, aber nicht überragend. Aber ggf. lag es auch an der Kälte und meinem Gefühl des langsam Einfrierens…. Der einzige Song, der wirklich bei mir hängen geblieben ist, ist “Alleine” (s.u.). Der hat wirklich Ohrwurmpotential.

Durchgefroren ging es dann mit den Mädels noch auf den Kiez, aber nirgends gab es Platz für uns zum Aufwärmen und Hinsetzen….Wir hatten das Fußballspiel Bayern gegen Dortmund verdrängt…Nach 45 Minuten rumirren habe ich mich dann entschlossen heim zu fahren. Decke, Couch, Schlabbelsachen und frische Erdbeeren waren dann doch verlockender als ein Konzert im Molotow. Auch musste das Feuerwerk im Hafen um 22 Uhr 30 ohne mich stattfinden. Nochmal bei der Kälte zum Hafen zurück, wenn man erstmal im warmen und gemütlichen Wohnzimmer sitzt… keine Chance :-D.
Fazit für alle, die noch nie auf dem Hafengeburstag waren, aber gerne mal wollen: Kann man, muss man aber nicht. Wenn man wirklich was von den Schiffen sehen will, guckt man den Hafengeburtstag am besten im Fernsehen. Oder man geht an einem Sonnentag im Hafen mit einem lieben Menschen spazieren und genießt den Anblick der Schiffe, während die Sonne untergeht – ohne Menschenmassen… Und leckeres Essen gibt es auch so immer überall in Hamburg ;-).
Und hier zum Abschluss der Song von Maggers United – Alleine

“[…] Ich will dich hier, ich will dich jetzt,
mir doch scheiss egal, wenn ich mich nochmal verletz!
Ich will mit dir lachen und ich will mit dir weinen,
denn ohne dich…fühl ich mich schrecklich…
Alleine, alleine! Es ist mehr als dein Blick und nur deine Beine,
Alleine , alleine! Es ist mehr als dein Blick und nur deine Beine,
Allein, allein, allein ,allein […]”

Veröffentlicht von

Janka

Janka

Ein Nordlicht, ein Stern, liebenswürdig, herzlich, emotional, redselig, manchmal laut, tollpatschig, organisiert chaotisch, ehrgeizig, sportlich, Bücherwurm, Vegetarierin, Weinliebhaberin, ungeduldig…. meistens und stur….zumindest gelegentlich.

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