Vote for me – Les2Alpes horrible auf wohlgeraten.de

Der Blog Wohlgeraten feiert seinen fünften Geburtstag! Anlässlich dieses Jubiläums gibt es dort ein Gewinnspiel, bei dem ich mitgemacht habe und mein Blogbeitrag über meinen schrecklichen Urlaub in Les2Alpes wurde unter die Top 5 gewählt. YEAH!

Aber nun seid ihr gefragt! Der Beitrag mit den meisten Kommentaren, die bis Sonntag, den 06.12.2015, bis 22 Uhr eingegangen sind, gewinnt das Wochenende in Stubai. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich hier unterstützen würdet 🙂

Hier geht es zu meinem Beitrag: Doppelter Alp(!)traum

Es wäre super, wenn ihr für mich einen Kommentar hinterlassen würdet! DANKE :-*

Swim, eat, sleep, repeat – Mein erstes Schwimmtrainingslager in Lindow

“Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt.”
Gotthold Ephraim Lessing

Vor ein paar Wochen saß ich aufgeregt vor dem Rechner und ließ sogar das Athletiktraining ausfallen, um einen der heiß begehrten Plätze im Technik-Schwimmtrainingslager in Lindow zu ergattern. Reload, server error, reload, server error, server error, server error, server error, Stunden später reload und plötzlich konnte ich mich eintragen *jubel*. Mit Näherrücken des 20. Novembers kamen aber dann doch immer mehr Zweifel auf: “Kann ich da überhaupt mithalten? Ich bin seit Wochen nicht geschwommen, habe Ende Juni die ersten 50 Meter meines Lebens gekrault und nun soll ich in drei Tagen acht Stunden Schwimmtraining durchhalten?!”

Letztes Wochenende war es dann endlich soweit. Mit gemischten Gefühlen stieg ich ins Auto. Zwar wusste ich, dass mich nur der Wurf ins “kalte Wasser” und ein intensives Training weiterbringen würden, aber das flaue Gefühl blieb trotzdem. Rückblickend sage ich: Hart war´s, schwer war´s, aber gut und hilfreich war´s. Was besseres hätte ich nicht machen können, als an diesem Technik-Trainingslager teilzunehmen. Ich bin zwar noch weit davon entfernt eine gute Schwimmerin zu sein, aber endlich habe ich das Gefühl, dass der Grundstein gelegt wurde, um irgendwann auch einmal über 500 Meter Kraulen zu können. Und hätte mir jemand vor Lindow gesagt, dass ich in der Zeit dort neun Kilometer schwimmen werde, hätte ich ihn ausgelacht. Aber wir Rookies haben das Wasser gerockt und sind auch ein wenig stolz darauf :-).

Tag 1 – Schwimmen zum Eingewöhnen
Am Freitag Abend gegen 17:30 trudelten langsam alle Teilnehmer im Sport- und Bildungszentrum Lindow ein. Die “alten” Hasen zeigten uns Neulingen direkt die drei wichtigsten Wege der kommenden drei Tage:

  • zum Zimmer
  • zum Essen
  • zur Schwimmhalle.

Um 19 Uhr standen wir dann alle zusammen in der Schwimmhalle, einige mehr, andere weniger aufgeregt. Gefreut habe ich mich besonders darüber, dass Stephi unsere Trainerin auf der nicht ganz so schnellen Bahn sein würde. Sie kannte noch mein Leiden aus dem Rookietraining: Überforderung, Gejammer, Wut, Freude – alles war dabei, als ich im Sommer diesen Jahres im Rookieprogramm versucht habe, beim Kraulen nicht unterzugehen.
Ich muss zugeben: die ersten zwei Stunden waren anstrengend, aber liefen nicht so schlecht wie ich dachte. Ich hatte dank Stephi sogar Spaß und das will bei mir schon was heißen :-).

Nach dem Training trafen wir uns dann alle noch auf einen kleiner Absacker vor dem Zimmer 421. Wir Neulinge hörten während des Erdinger-Alkohlfrei-Trinkens dann immer wieder das Wort “Lindowtaufe”, dachten aber dann, es habe sich mit dem Trinken eines Feuerstein-Schnapses erledigt. Weit gefehlt, aber zur Taufe des Grauens, die uns am dritten Tag erwartete, dann später mehr.

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Lustiges Flurtreffen

Tag 2 – Vier Stunden Schwimmen
“Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?” klang es aus meinem Handywecker um 7 Uhr 20. Wie schon aufstehen? Ach neee es ist doch Samstag! Aber was hilft es… raus aus den Federn, rein in die Sportklamotten, runter zum Frühstück, zurück aus Zimmer, Schwimmsachen schnappen und wieder runter zum Becken zur ersten Einheit des Tages. Trotz müder Arme und Beine merkte ich schon einen Fortschritt zu Freitag. Dank Stephis Trockenübungen zur Zugphase und Körperstreckung stellte sich auch bei mir zeitweilig ein Gefühl des Gleitens im Wasser ein.

Nach dem Mittag hatten wir dann ein wenig Zeit für uns. Gingen einige Laufen oder zum Athletiktraining, habe ich mit meiner Zimmergenossin gechillt. Anschließend haben wir noch Energie beim Spaziergang um den Wutzsee getankt, denn schließlich mussten wir um 17 Uhr erneut fit am Beckenrand stehen, bei der sich dann aber auch langsam die müden Arme und der Brustmuskel bemerkbar machten.. aua….

Nach dem Abendessen ging es dann noch in die Sportlerbar. Ein wenig quatschen, sich einen Gin Tonic…äh natürlich Wasser genehmigen und mit anderen Teilnehmern austauschen, mit denen man vorher nicht so viel Kontakt hatte. Ein großer Teil von uns ging noch auf die Bowlingbahn nebenan, aber da meine Arme mir das nicht gedankt hätten, beschränkte ich mich auf das Getränkehalten an der Bar.

Tag 3 – Last but not least
“Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?”…… Ja, es war schon so spät, nämlich 7 Uhr 30 und daher Zeit für´s Frühstück. Rein in die Sportsachen, runter zum Frühstück, wieder rauf auf´s Zimmer und Sachen packen. Dann wieder runter, aber nicht zum Schwimmen, sondern zunächst zum Stretching mit Rüdiger. DAS tat wirklich gut und war herrlich entspannend. Um 11 Uhr standen wir dann das letzte Mal am Becken und alle guckten uns Lindow-Neulinge schon mitleidig an. Die sagenumwobene Lindowtaufe stand uns also nun doch noch bevor. Schnell setzten einige Neulinge ihre Badekappen auf, um vor unverhofften “Attacken” ein wenig geschützt zu sein. Aber auch diese Vorsorgemaßnahme hat nichts geholfen. Ich kann nur sagen: die gruseligste, unglaublichste und stinkigste Taufe, die ich je erlebt habe! Mehr darf ich aber leider nicht verraten, denn es wird sicherlich auch beim nächsten Mal wieder Lindow-Neulinge geben. Wer also wissen mag, was die Taufe ist, sollte also einfach selbst mal mitkommen und es am eigenen Leib erfahren ;-).

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Vorbereitung zur Taufe

Anschließend ging es das letzte Mal ins Lindower Becken. Fahne schwimmen, Arme und Beine voneinander getrennt bewegen, Vorwärtsrollen im Wasser und am Beckenrand die Rollwende üben. Das waren alles einfache Übungen….ähhh nein. Ich frage mich immer noch, wie das mit dem Fahneschwimmen funktionieren soll ohne Schwimmnudel um den Bauch. Vielleicht lüftet sich dieses Geheimnis für mich im nächsten Trainingscamp. Zum Abschluss haben wir dann noch zwei Bahnen Partnerübungen gemacht: mit den kleinen Fingern eingehakt zusammen Kraulen und Abklatschen. Das hat wirklich Spaß gemacht und war ein schöner Abschluss, bevor es dann zum gemeinsamen Mittagessen und anschließend auf die Heimreise zur wohlverdienten Couch ging.

Die drei Tage Schwimmtrainingslager bleiben mir in sehr positiver Erinnerung. Danke an die Trainer, für das wertvolle und hilfreiche Feedback und natürlich danke an Petra für die Orga. Ich freue mich schon auf ein erneutes swim, eat, sleep, repeat im Januar 2016.

Mein viertes Jahr in Hamburg

„Weißt du was ich manchmal denke?
Es müsste immer Musik da sein. Bei allem was du machst.
Und wenn´s so richtig scheiße ist,
dann ist wenigstens noch die Musik da.
Und an der Stelle, wo es am allerschönsten ist,
da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment.“
(Floyd zu Telsa in Absolute Giganten)

Es ist schon eine Weile her, dass ich hier geschrieben habe. Nach dem Triathlon war ich erst einmal im Urlaub und danach habe ich kein Thema gehabt, über das ich schreiben wollte. Nun haben wir schon Mitte Oktober und ich habe mit Erschrecken festgestellt, dass ich wie letztes Jahr verpasst habe, über mein viertes Jahr in Hamburg zu schreiben. Jahr vier…. dachte ich nach Jahr drei, dass dieses Jahr nur besser werden kann, traf dies leider nur teilweise zu. Wieder waren es drei Ereignisse, die mein viertes Jahr hier geprägt haben: der erste Triathlon, der wunderbare Urlaub auf Island und der immer noch unbegreifliche Abschied von einem Freund.

Swim, bike run!
Das Jahr 2015 stand ganz unter dem Motto: Überwinde deine Schwimmangst und melde dich bei deinem ersten Triathlon an. Gedacht, gesagt, getan. Am 18.07. absolvierte ich meine erste Sprintdistanz beim ITU World Triathlon. Der Weg dorthin war schrecklich schön, emotional, frustrierend, lustig, anstrengend, aufreibend, motivierend. Ich habe in dieser Zeit ein Rookietagebuch geführt, um für mich festzuhalten, wie die Zeit war, aber auch anderen Mut zu machen, einen Weg, den man sich zuvor nicht vorstellen konnte, einfach zu gehen, ohne sich von seinen Bedenken zurückzuhalten zu lassen. Das Leben ist einfach zu kurz, um nicht das zu tun, was einen glücklich macht und auch mal herausfordet. Ich bin immer noch stolz auf mich, dass ich nach 15 Jahren Wasserabstinenz nun 400 Meter am Stück kraulen kann. Und dabei fällt mir ein: ich sollte mal wieder zum Schwimmtraining gehen, damit ich in 2016 nicht wieder von vorne anfangen muss #derinnereschweinehundlässtgrüßen.
Wer mein Rookietagebuch nicht gelesen hat, kann dies übrigens gerne nachholen und sich einen Motivationsschub für den ersten Triathlon in 2016 abholen :-). Alle Berichte findet ihr hier: Rookie Tagebuch.

Nichts ist selbstverständlich
Auch mein viertes Jahr war überschattet von einem Abschied. Ein Abschied von jemandem, der viel zu früh und unerwartet gehen musste. Es ist etwas anderes, wenn jemand wie mein Vater nach schwerer Krankheit erlöst wird, als wenn ein lieber Mensch, der noch das ganze Leben vor sich hatte, einfach von uns geht, ohne, dass sich darauf überhaupt jemand vorbereiten konnte. Wenn einer diesen unbegreiflichen Verlust in Worte hat fassen können, dann war es mein Freund in seinem letzten Brief an seinen Freund. Nichts ist selbstverständlich und das sollte uns jeden Tag bewusst sein. Für 2016 wünsche ich mir, dass kein geliebter Mensch von uns geht, dass einen meiner Freunde und meine Familie kein unbegreiflicher Verlust ereilt. Das Leben bietet immer Höhen und Tiefen, aber nächstes Jahr darf es gerne mehr Höhen geben.

Die Ruhe nach dem Sturm
Kurz nach dem unglaublich traurigen Verlust waren wir zwei Wochen auf Island. Neben dem Triathlon eines meiner größten Highlights der letzten Jahre. Rausgerissen aus dem Alltag ging es raus in die Natur. Ich kann die Eindrücke hier gar nicht in kurze Worte fassen. Es bedarf einen gesonderten Reisebericht über diese wunderschöne ursprüngliche Insel mit der rauen Natur und den tiefenentspannten Menschen.
Ich hatte mir immer mal wieder vorgenommen, einen Reisebericht zu schreiben, aber bisher fehlte mir die Muße hierzu, weil ich einfach nicht weiß, wo ich anfangen soll. Es gibt so viel zu erzählen, aber die meisten Eindrücke kann man einfach schwer in Worte fassen. Vielleicht sollte ich einfach nur ein Bildertagebuch über die Reise erstellen als das Erlebte in tausende von Worten zu packen. Da der Winter bald vor der Tür steht und die Sonntage nicht mehr auf dem Rennrad verbracht werden, werde ich hierzu sicherlich die Zeit bei einem heißen Kakao auf der Couch finden.

Zum Schluss möchte ich aber doch noch eine kleine Liste erstellen, warum ich Hamburg so liebe und ich mich auf ein weiteres Jahr hier freue:

  • immer noch Laufen an der Außenalster
  • immer noch leckere (vegane) Franzbrötchen
  • immer noch Musik und Wohnzimmerkonzerte, auch wenn diese im Jahr 2015 viel zu kurz gekommen sind…
  • immer noch die Wohnzimmerkinoabende in der Barmbek Street
  • immer noch die Kunstausstellungen in der Affenfaust Galerie
  • immer noch der Ausblick aus meinem Schlafzimmerfenster, wenn im Herbst die Sonne untergeht
  • die Raben, die an kalten Herbsttagen im Baum und auf dem Dach gegenüber meiner Wohnung sitzen
  • das kurze, aber freundliche “Moin” eines Hamburgers
  • die Freiheit auf dem Rennrad an einem sonnigen Sonntagmorgen
  • das gute Gefühl, wenn man sich zum Schwimmtraining überwunden hat und nicht nach 50 Metern untergegangen ist
  • die Rookies und die gemeinsame Zeit bei den Triabolos
  • die vielen lieben Menschen, die ich über den Triathlon bisher kennengelernt habe
  • den unvergesslich emotionalen ersten Start beim ITU World Triathlon
  • und last, but definitely not least: meinen Freund, der seit zwei Jahren immer für mich da ist – du bist nicht selbstverständlich…. daher nur für dich ein Fenster zum Berg für dein Bergweh 😉

So war mein erster Triathlon

“So many of our dreams at first seem impossible. Then they seem improbable. And then, when we summon the will, they soon become inevitable.”
Christopher Reeve

Eine Woche ist es nun her, dass ich an meinem ersten Triathlon teilgenommen habe. Irgendwie kommt mir das immer noch nicht so ganz wirklich vor, wenn ich jetzt daran zurückdenke. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht und wir hatten zumindest am Samstag Traumwetter. Die Tage vor dem Triathlon waren aufregend, unwirklich, irgendwie traurig bei dem Gedanken daran, dass es die letzte Rookie-Woche sein wird. Die letzte Woche war aber auch geprägt von Vorfreude und dem schönen Gefühl, endlich die Belohnung für das Training zu bekommen, was wir so diszipliniert über drei Monate absolviert hatten.

Ich werde versuchen, meine letzte Rookie-Woche und das Wettkampfwochenende so gut wie möglich in Worte zu fassen. Aber eigentlich muss man es selbst miterlebt haben, um wirklich nachvollziehen zu können, wie toll das Gefühl ist, wenn man seinen ersten Triathlon geschafft hat und wie stolz man auf die anderen aus dem Rookieprogramm ist. Auch wenn Triathlon ein Einzelsport und im Wettkampf jeder auf sich alleine gestellt ist: Das Training in der Rookie-Gruppe war einfach wunderbar und die gegenseitige Unterstützung zum Schluss Weltklasse! Danke noch einmal an alle Rookies und Freunde, die am Samstag an der Strecke standen und uns angefeuert haben. Das wird mir immer in Erinnerung bleiben.

Montag -Burgertime
Montag war mal wieder Ruhetag. Es gab leckere vegane Burger im happenpappen und als Nachtisch Kuchen. Entspannter Start in die Woche, nicht nur körperlich, sondern auch mental.

Dienstag – Das letzte Mal Freiwasserschwimmen
Am Dienstag gab es das letzte Mal Freiwasserschwimmen für mich im Neo. Im Fokus stand hierbei, dass ich den Neoreißverschluss ohne Probleme aufbekomme und das hat geklappt. In der Ruhe liegt die Kraft und ein langsames Herunterziehen verhindert das Verhaken im Unterstoff. Nach dem Testschwimmen hatte ich ein besseres Gefühl für den Wettkampf, denn ich war mir immer noch nicht sicher, ob ich mit oder ohne Neo schwimmen sollte. Aber zumindest wusste ich, dass ich ihn alleine öffen können würde.

Mittwoch – Das vorletzte gemeinsame Lauftraining
Am Mittwoch sind wir das letzte mal mit Jenny und Püppchen gelaufen. Lockere 10 Kilometer, zum Ende mit einer kleineren Steigerung auf einen 4:20er Schnitt. Wettkampftempo schnuppern war angesagt, wobei ich das Tempo über die 5 Kilometer dann am Samstag nicht ganz halten konnte.

Donnerstag – Das letzte mal Schwimmtraining vor dem Wettkampf
Das Schwimmtraining war gut, denn ich konnte erstaunlicherweise beim Schwimmen abschalten und den Kopf frei bekommen. Zudem habe ich mich noch einmal im Vergleich zur Vorwoche ein wenig verbessert. Jedoch habe ich auch gemerkt, dass ich noch lange nicht soweit bin, um die 500 Meter Durchkraulen zu können. Was in der ASH schon besser klappen mag, ist im Freiwasser noch einmal viel schwieriger.

vorbereitung
Ready for Triathlon

Abends traf ich dann die ersten Vorbereitungen: Rad putzen und Technikcheck (Mäntel, Bremsen, Schaltung kontrollieren sowie Kette noch einmal reinigen und ölen), Sachen zusammenpacken und aufgeregt sein. Schlaf bekam ich nicht so wirklich viel, denn dafür gingen mir einfach zu viele Gedanken durch den Kopf.

Freitag – Das letzte Lauftraining und Pasta-Party

Freitag hatte ich dann frei. Zwar konnte ich nicht richtig ausschlafen, aber es tat schon gut, den Morgen für mich alleine zu haben. Ich konnte in Ruhe Frühstücken und Kaffee trinken, um mich dann am frühen Nachmittag auf den Weg zu Multipower zu machen und Jan Frodeno zu treffen. Wer den Frodo nicht kennt: er ist der aktuell amtierende Ironman Europameister. Der Typ ist nett und sympathisch, echt groß und mega drahtig. Neben ihm kam ich mir ganz schön klein vor. Er hat uns dann noch viel Erfolg und Spaß für unseren ersten Wettkampf gewünscht und uns einen Handschlag gegeben. DA konnte ja jetzt eigentlich nichts mehr schief gehen :-). Danke an Manu, die mich mitgenommen hat und ich so einen echten Profi kennenlernen durfte.

Nach dem Treffen mit Jan Frodeno sind wir dann noch einen Teil der Radstrecke abgefahren. Da es aber wirklich sehr warm war, haben wir uns nur die Hälfte der Strecke angesehen. Anschließend ging zurück in die Innenstadt, um uns mit wasserfeste Schminke einzudecken. Ein wenig Mädchenkrams muss eben sein und wenn man schon nicht schnell ist, dann kann man wenigstens gut aussehen ;-). Und knalliger Lippenstift ist ohnehin auch ohne Wettkampf immer eine gute Investition.

letzteansage
Letzte Ansage von Headcoach Ingo

Um 19 Uhr haben wir uns dann alle noch einmal am Triabolos Messestand getroffen. Wir sind die Wechselzone abgegangen und haben die letzten Fragen beantwortet bekommen. Dann noch schnell ein Erinnerungsgruppenfoto gemacht und auf der Triabolos Pasta Party Carbo Loading betrieben.

Als ich endlich zuhause war, habe ich noch ziemlich lange Sachen gepackt. Um 1:30 lag ich dann endlich im Bett und das Einschlafen fiel mir schwer. Nur noch wenige Stunden und ich würde meine erste Wechselzone einrichten. In der Nacht gab es dann noch ein schweres Gewitter mit starken Regengüssen, die bis zu den frühen Morgenstunden anhielten.

Samstag – WETTKAMPF-TAG
Mein Tag startete um 6:30,da ich noch entspannt frühstücken wollte. Um kurz vor acht ging es dann Richtung S-Bahn zum Jungfernstieg. Der Regen hatte Gott sei Dank aufgehört und die Sonne kam schon wieder durch.

In der Wechselzone angekommen erwartete uns Headcoach Ingo. Er gab uns Tipps und beantwortet alle Fragen, die während des Einrichtens aufkamen. Es war ganz schön eng dort, aber wir hatten gut erkennbar Plätze an der Ampel und den Dixie-Toiletten. Ich hatte somit keine Sorge mehr, mein Rad nicht wieder zu finden.

Nach dem Einrichten ging es dann langsam zum Triabolos-Zelt, wo uns schon die Rookies, welche am nächsten Tag die Olympische Distanz absolvieren würden, auf uns warteten. Langsam stieg nun auch bei mir wieder die Nervosität und ob ich einen Neo tragen wollte oder nicht: die Antwort hatte ich immer noch nicht für mich gefunden. Kurz vor knapp habe ich mich dann doch für den Neo entscheiden, auch wenn das Wasser mit 21,8 Grad warm genug gewesen wäre, um ohne zu schwimmen.

Disziplin 1 – Schwimmen: Gemeinsam ging es in die Aufwärmzone zum Schwimmstart. Nach einem kleinen Aufwärmprogramm fiel im 10:04 für uns der Startschuss. Die ersten hundert Meter konnte ich noch Kraulen, aber dann bin ich doch wieder ins Brustschwimmen verfallen. Nach 250 Metern war mir dann viel zu warm im Neo und ich fand dieses einengende Gummiding eher hinderlich. Aber da musste ich nun durch. Im Nachhinein betrachtet war es auch ganz ok so, wenn man es unter Übungsaspekten und nicht unter Zeitverlustaspekten (ja, der Neo hat mich zu viel Zeit beim Brustschwimmen und in der Wechselzone gekostet) sieht.

Nach 14:04 Minuten kam ich dann aus dem Wasser. Nicht besonders schnell, aber ich wollte mich nicht kaputtschwimmen. Ich ging relativ erholt an Land, was sehr angenehm war. Das Schwimmen in der dreckigen Alster hatte ich mir vorher im Kopf auch viel schlimmer ausgemalt als es dann schlussendlich war. Das habe ich alles ausblenden können und auch den Tunnel zum Rathaus fand ich in Ordnung.

Wechsel 1 – 06:16 Minuten: Auf dem Weg zum ersten Wechsel hatte ich genug Zeit, meinen Neo bis auf die Hüften runter zu ziehen. In der Wechselzone selbst habe ich dann zu viel Zeit gebraucht. Ich war plötzlich sehr nervös und hibbelig, bin links nicht aus dem Neo gekommen, da ich ihn nicht über den Transponder bekommen habe. Dann hatte ich beim Einrichten der Wechselzone meine Radschuhe vergessen zu öffnen und war zu hibbelig, um sie beim ersten Mal aufzubekommen. Helm auf und los ging es, als ich plötzlich merkte, dass ich mein Startnummernband vergessen hatte umzulegen. Also wieder stehen bleiben und das Nummernband umlegen *grummel*. Da wir sehr weit vorne im Block I waren, musste ich dann einen recht langen Weg von ca. 800 Metern auf Rennradschuhen zurücklegen, bis ich auf das Rad aufsteigen konnte. Schnell geht wirklich anders….

Disziplin 2 – Radfahren: Endlich auf dem Rad war ich ein wenig schockiert, wie viel Gegenwind wir hatten. Das hat mich komplett ausgebremst und die ersten paar Kilometer war ich wirklich nicht so schnell wie gewünscht unterwegs. Der Rückweg lief dann besser, aber die verlorene Zeit von ca. 2 Minuten konnte ich nicht wieder rein holen. Das Radfahren hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht. Es gab auch kaum problematische Situationen bis auf eine: Ich fahre in recht schnellem Tempo den Berg herunter, da winkt vor mir der Streckenposten Fußgänger über die Straße. DAS war viel zu knapp und ich musste schön in die Bremsen steigen. Schade um die Geschwindigkeit, das hat mich wirklich ein wenig verärgert. Eindeutig der Fehler vom Streckenposten, aber auch mit so was muss man leider rechnen. In Summe habe ich 43:45 auf dem Rad gebraucht. Ich hätte vorher gedacht, dass ich nur um die 41 brauchen werde. Da habe ich mich selbst wohl überschätzt. Aber immerhin hatte ich keinen Platten, was vorher meine größte Sorge war.

Wechsel 2 – 3:35 Minuten: Der zweite Wechsel lief dann schon wesentlich besser. Zwar habe ich fast einen Wadenkrampf bekommen, als ich die 800 Meter wieder mit den Radschuhen laufen musste, aber da ich diesmal aus keinem Neo musste und die Startnummer schon um hatte, verlief der Wechsel trotzdem viel schneller als der erste. Schnell noch ein wenig Gel zu mir genommen und los ging es voller Freude auf die Laufstrecke.

finisherDisziplin 3 – Laufen: Yeah! Meine Lieblingsdisziplin! Das Laufen konnte ich dann so richtig genießen. Ich bin mein Tempo durchgelaufen ohne mich komplett zu verausgaben. Ich wollte lieber ohne Umkippen ins Ziel kommen und da ich noch nicht wirklich einschätzen konnte, wie viel ich geben konnte, habe ich mich ein wenig zurückgenommen. Bei Sonnenschein und angenehmen 24 Grad ging es an der Binnen- und Außenalster entlang. Es war schön, bekannte Gesichter am Streckenrand zu erkennen, die einen anfeuerten. Das tat gut und hat unheimlich viel Motivation gegeben. Und dann war ich auch plötzlich schon wieder in der Nähe des Rathauses zum Zieleinlauf. Dort habe ich dann auch das erste Mal meinen Freund entdeckt, den ich zuvor die ganze Zeit nicht gesehen hatte. Nach 22:41 Minuten war ich dann im Ziel angekommen. Dort warteten schon eine handvoll anderer Rookies mit Headcoach Ingo. Tolles Gefühl!!!!! Der erste Triathlon meines Lebens war geschafft und es hat unheimlich viel Spaß gemacht!

Am Ende Stand eine Gesamtzeit von 1:30:23 auf der Anzeige, was mir den Gesamtplatz 163 bei den Frauen und Platz 33 in meiner AK einbrachte. Mein Zweitziel eine Zeit von um die 1:30 zu haben, habe ich also voll getroffen. Das Erstziel war natürlich ankommen und jede Menge Spaß haben! Mission complete! Meinen Zieleinlauf könnt ihr übrigens hier sehen:  Zieleinlauf ITU World Triathlon

Einige Bilder habe ich natürlich auch. Danke an alle, die Fotos gemacht haben. Das ist eine tolle Erinnerung.

Sonntag – Der Tag danach: Zuschauen und genießen
Am Sonntag ging es morgens zurück an die Strecke, um die Rookies anzufeuern, die die Olympische Distanz in Angriff nahmen. Ich muss sagen, ich war nervöser als bei meinem eigenen Start. Die Vorstellung, dass sie gleich 1,5 km Schwimmen würden… krass…. für mich selbst aktuell wirklich nicht vorstellbar. Das Wetter war leider alles andere als schön und ich war recht schnell durchgefroren, obwohl ich nicht unbedingt zu luftig angezogen war.  Wir haben uns dann gut an der Strecke verteilt und alle lauthals angefeuert. Das hat sehr viel Spaß gemacht und wir wussten ja vom Vortag, wie wichtig und motivierend dieser Support ist. Am Spätnachmittag ging es dann heim mit dem Bewusstsein, dass es nun wirklich mit dem Rookieprogramm vorbei war. Abends saß ich dann auf der Couch und wusste im ersten Moment nichts mit mir anzufangen. Wie sollte ich die nächsten Wochen verbringen? 80% meiner Freizeit hatte sich um das Rookie-Programm gedreht und von 100 auf 0 war das nun vorbei. Das alles würde mir fehlen…. Die Freude vermischte sich mit Wehmut. Wo ist die Schokolade, wenn man sie braucht?!

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Die Olympioniken abfeiern und mit Kaffee versorgen 🙂

Die Woche danach – Runterkommen
In der Woche danach hieß es nun runterkommen und neue Pläne schmieden. Ich ging weiterhin zum Schwimmtraining, habe das Lauftraining am Dienstag vom Verein ausprobiert und bin wieder zu meinem Functional Training gegangen. Nach meinem Urlaub werde ich mir überlegen, wie ich meine Sportprogramm aufbauen werde, um weiterhin fit für den Triathlon zu bleiben. Denn ich möchte ja 2016 immer noch die Olympische Distanz wagen und mich an die 1,5 Kilometer Schwimmen rantrauen. Daher heißt es nun dranbleiben, vor allem beim Schwimmen, und auch über die Wintersaison fit bleiben. Aber da ich recht diszipliniert bin, sollte ich das schaffen.

Zum Schluss muss ich mich einfach noch einmal bedanken: Danke an alle, die mich während der Vorbereitung und am Wettkampftag unterstützt haben. Danke an meinen Freund, der immer ein Ohr für mich hatte und meine ganzen Hochs und Tiefs mit Gelassenheit hingenommen und mir immer Mut zugesprochen hat. Danke auch an Maxi und Nico, die mir als alte Triathlonhasen mit Rat und Tat zur Seite standen. Ihr habt mir wirklich einen großen Batzen Unsicherheit genommen. Danke an Triabolos und unsere Trainer. Ohne euch wäre das alles nur halb so schön gewesen. Danke auch an den tollen Support auf der Strecke! Das hat mir und allen anderen Rookies ein sehr gutes Gefühl gegeben. Triathlon rockt!

Und ganz zum Schluss noch unser Rookielied 2015 – “Ein Moment kann alles verändern. Ich bin weg für ne Sekunde Sommer.” Und damit verabschiede ich mich erst einmal in den Urlaub. Wir hören uns wieder in zwei Wochen. Dann mit einem Urlaubsbericht über Island.

Woche 11 – Die letzte volle Triathlon Trainingswoche

“Wenn etwas schiefgehen kann, dann wird es auch schiefgehen.”
oder auch
“Hinfallen. Aufstehen. Krönchen richten. Weitergehen!”

Diese Woche war irgendwie der Wurm drin und das ausgerechnet in der letzten richtigen Trainingswoche vor dem ITU World Triathlon. Nichts hat wirklich geklappt, wie es sollte und das bis einschließlich Samstag. Sonntag war allerdings wieder top und ich hoffe, dass dies ein positives Vorzeichen für die Woche zwölf und den bevorstehenden Wettkampf ist.

Montag – Eigentlich Erholungstag
Tagsüber von Migräne geplagt, war das nicht so ein schöner Tag. Aber gut, damit muss Frau umgehen können und da hieß es dann: Augen zu und durch.

Dienstag – Eigentlich Schwimmen
Eigentlich wollten wir in das Stadtpark-Freibad, aber dann hat uns der Platzregen und das Gewitter ab 19 Uhr einen Strich durch diesen Plan gemacht. Alternativplan: Einkaufen, Salat machen, Essen, Couch und mit Schokolade vollstopfen. Seit die Anspannung steigt, esse ich davon aktuell viel zu viel. Das muss sich nach dem Triathlon wieder ändern, sonst wird daraus schnell Hüftgold, wenn das Trainingspensum wieder runtergeht. Daher werde ich nach dem Triahtlon eine spontane vierwöchige Schokoladen- und Süßigkeiten-Fastenzeit einlegen, um meinen Körper wieder ein wenig vom Zucker zu entwöhnen. Einmal pro Woche ist sündigen erlaubt, aber den Rest der Zeit wird diszipliniert verzichtet. Da muss ich dann auch während des Islandurlaubes durch.

Mittwoch – Eigentlich Laufen
Eigentlich wäre an diesem Abend Lauftraining gewesen. Ich saß an dem Abend jedoch länger auf der Arbeit, weil ich keine Lust hatte, durch den Platzregen heim zu fahren. Dann hatte ich völlig die Zeit vergessen und schließlich die Bahn Richtung Hallerstraße nicht mehr rechtzeitig geschafft. Folglich musste ein Alternativplan her: Functional Training im Planten un Blomen mit meiner alten Trainingsgruppe. Das war eine erfrischende Abwechselung, auch wenn ich erschrocken darüber war, wie schlecht ich bei den armlastigen Übungen war. Das ging wirklich schon einmal besser. Nach dem Rookieprogramm werde ich daher wieder regelmäßig zum Functional Training gehen. Erstens macht es mir sehr viel Spaß und zweitens legt es noch einen anderen Fokus. Am nächsten Tag hatte ich in der Tat auch einen fiesen Muskelkater in den Brustmuskeln von den ganzen Liegestützen, der bis Samstag angehalten hat.

Donnerstag  – Eigentlich Schwimmen
Dieser Tag stand unter dem Motto: “Hinfallen. Aufstehen. Krönchen richten. Weitergehen!” In Gedanken noch auf der Arbeit laufe ich auf dem Weg zum Schwimmtraining die Stufen zur U1 Stephansplatz runter, denke, ich bin auf der letzten Stufe, trete ins Leere und zack knicke ich beim Aufkommen auf dem Boden um. YEAH! Fuck you Murphy! Da habe ich die ganze Zeit Schiss, dass ich mich erkälte und dann so was…. An dem Abend ging es dann ab nachhause, Fuß hoch und Kühlung gegen die Schwellung drauf. Da das mein angeknackster Fuß von meinem Oster-Snowboardunfall war, hatte ich ein wenig Sorge, dass mir dieser nach der Umknickaktion wieder zwei Monate Dauerschmerz beim Laufen bereitet. Vor allem mit dem Wettkampf im Kopf habe ich mich an dem Abend schon ein wenig verrückt gemacht und mich selbst verflucht.

Freitag – Eigentlich Intervalltraining
Ich wäre sooooo gerne zum Intervalltraining gegangen. Fünf mal 1.000 Meter hätten auf dem Plan gestanden. Aber nach Rücksprache mit Headcoach Ingo habe ich dann doch ausgesetzt, um meinem Fuß die nötige Regeneration zu gönnen und den Zustand nicht zu verschlimmern. Um es mit Ingos Worten zu sagen: “Die Intervalle sind Schmuck am Rock, die Basis ist gelegt.” Da ich auf Schmuck am Rock verzichten kann, hieß es abends wieder Fuß hoch, Voltaren und Kühlung drauf. Zudem habe ich mir Wobenzyme geholt, um die Regeneration zu unterstützen.

Samstag – Doppelt Schwimmen
Schwimmen mit Armmuskelkater ist gar nicht mal so leicht. Trotzdem hat es Spaß gemacht. Was Spaß?! Und DAS aus meinem Munde. Aber in der Tat fand ich das Training sehr gut, da ich nun an einem Punkt angekommen bin, an dem ich auch das umsetzen kann, was mir an Übungen machen sollen. Keine Panik-Atmungsattacken mehr im Wasser und schon läuft es besser. Wasser wird zwar nie mein Element werden, aber immerhin würde ich aktuell nicht mehr sagen, dass ich Schwimmen “hasse”. Am Ende des Trainings wurde dann die Bahntrennung aufgehoben und 40 Rookies mussten einen Massenstart machen. Mein Platz war hinten außen und nein, diese Massenstarts liegen mir nicht. Ich hoffe, dass wir beim ITU World Triathlon ein wenig mehr Platz haben und ich nicht die ganze Zeit Füße im Gesicht haben werde. Meine Taktik für den Wettkampf: hinten und außen schwimmen. Langsam und konzentriert vorwärts kommen, um dann “entspannt” auf das Rad steigen zu können. Da ich beim Schwimmen eh nichts rausreißen kann, brauche ich genug Energie für das Rad und das Laufen.

Nach dem letzten gemeinsamen Schwimmtraining ging es dann zum Laufwerk, um die aktuelle Triabolos-Kollektion anzuprobieren. Bestellt habe ich dann aber erst einmal nur das Radoutfit. Zudem habe ich mir dann noch eine neue Schwimmbrille gegönnt, da mir meine von Zogg manchmal zu viel an den Augen drückt. Gekauft habe ich mir die Zoggs Predator. Ich bin gespannt, wie ich mit der klarkommen werde.

Abends ging es dann noch in den Stadtpark zum Freiwasserschwimmen im Neo. Erst hatte ich vor, doch nicht mehr hinzugehen, da ich ab nachmittags Kopfschmerzen bekommen hatte und ich mich irgendwie ausgelaugt gefühlt habe. Ich habe mich dann doch noch aufraffen können, war aber im Wasser nicht wirklich gut drauf. Ich habe mich ein wenig beengt gefühlt in dem Neo und fand das Wasser alles andere als schön. Nach 500 Metern hat es mir dann auch gereicht. Beim Ausziehen hatte ich wieder das Problem, dass sich der Reißverschluss wieder an der selben Stelle im Neo verhalt hatte *grummel*. Ohne Hilfe habe ich ihn nicht mehr auf bekommen. Hier muss ich mir irgendwas einfallen lassen, den aktuell sieht es so aus, als ob ich den Neo zum Wettkampf tragen möchte. Wegschneiden kann ich das ja nicht, da sonst das Wasser ja zu sehr durchkommt und der Reißverschluss direkt auf der Haut liegen würde. Aber irgendetwas muss ja funktionieren, sonst habe ich bei Wettkämpfen immer ein Problem, da mir keiner helfen darf. Beim Testtriathlon war es schon ein Kampf, aus dem halb offenen Neo zu kommen. Wenn wer einen Tipp hat, wie der Reißverschluss sich nicht in dem Stück losen Neopren verhakt, dass unter ihm liegt, dann immer her damit! Mir fällt aktuell nichts ein….

Sonntag – Last but not least
Der letzte Sonntag gemeinsames Rad- und Wechseltraining, der letzte Sonntag gemeinsames Athletiktraining. Das war heute schon ein komisches Gefühl, denn bald ist es vorbei das Rookie-Training. Ich werde es vermissen…. Auch wenn man sicherlich den Kontakt halten wird und die ein oder anderen beim Training dabei sein werden, wird es trotzdem nicht das selbe sein….

Bei der Radausfahrt sind wir locker 40 Kilometer gefahren, um danach das letzte Wechseltraining absolvieren zu können. Im Vordergrund stand: Sicherheit und kein Risiko so kurz vor dem Wettkampf eingehen. Das Wechseltraining hat wieder sehr viel Spaß gemacht. Laufen, Rennrad, Laufen, Rennrad, Laufen und schon war es wieder vobei. Das Schöne: mein Fuß hat gehalten! Klar, habe ich ein wenig was gemerkt, aber das war aushaltbar. Bis zum Wettkampf hoffe ich, dass auch der restliche Schmerz noch weggehen wird. Ich werde bis dahin auf jeden Fall weiterhin die Wobenzyme nehmen und kein Risiko mehr eingehen bei den letzten zwei anstehenden Laufeinheiten in Woche zwölf.

Abends beim Athletiktraining wurden wir dann noch gefilmt und ein gemeinsames Abschlussfoto wurde gemacht. Ich freue mich schon auf das Video und die schöne Erinnerung. Ihr werdet dies natürlich dann auch in meinem Blog sehen können :-).

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Let´s dance mit den Rookie Trainern!
Mit riesiger Vorfreude geht es nun in Woche zwölf, aber auch mit ein wenig Wehmut. Mein nächster Beitrag kommt dann nach meinem ersten Triathlon *whaaaaaaaa*. Also drückt mir die Daumen, dass ich bis zum 18.07. nicht wieder irgendeine Tollpatsch-Aktion mache und ich gesund und fit für den Wettkampf bleibe. Und drückt auch allen anderen aktuell verletzten Rookies die Daumen, dass sie am Wochenende starten können.
Startschuss für uns Rookies (Sprintdistanz) fällt übrigens am Samstag um 10:04. Außerdem bestellt alle mal gutes Wetter für das nächste Wochenende, denn bei strömenden Regen und bei nassen rutschigen Straßen habe ich keine Lust auf dem Rennrad zu sitzen. Sonntag bin ich dann von 15 bis 17 Uhr beim Triabolos Messestand. Ihr könnt mich gerne besuchen kommen :-).