Rookietagebuch – Woche 1

“That some achieve great success
is proof to all, that others can achieve it as well.”
Abraham Lincoln

Da schon die zweite Rookiewoche gestartet ist, wird es höchste Zeit, dass ich die allererste Woche kurz Revue passieren lasse: Alle haben die sieben Stunden Training mit sehr viel Spaß erfolgreich absolviert. Es gab keinen wesentlichen Ausfälle, die Facebook-Rookiegruppe ist nicht voller “Mein Muskelkater bringt mich um”-Posts, das Wetter war ein Traum! An dieser Stelle ein großes Lob an die Trainer: Ihr habt alles richtig gemacht zum Start! Keiner wurde überfordert und alle, die zu viel auf einmal wollen, wozu ich leider auch gehöre, mussten sich bewusst zurücknehmen.

Am letzten Mittwoch haben wir einmal die Alster im entspannten Tempo (6er pace pro Kilometer) umrundet. Dies musste aber nicht jeder machen, denn jedes Training wird unterteilt in Leistungsniveaus. Da Laufen meine stärkste Disziplin ist, ging ich auch in die schnellste Gruppe. Wir konnten uns alle noch gut unterhalten, denn die erste Woche sollte vor allem auch zum Kennenlernen dienen.

Am Freitag ging es dann mit dem Lauf-ABC weiter. Dort absolvierten wir diverse Übungen, welche unseren Laufstil ökonomischer machen sollen. Lehrreichste Lektion für mich: Schultern entspannt mitschwingen lassen.

Samstag kam dann meine schwächste Disziplin an die Reihe: das Kraulschwimmen. Ich ging also in die Anfängergruppe, um dort festzustellen, dass ich dort der Anfänger unter den Anfängern bin. Challenge accepted! Zumindest gegen mich selbst und meinen Kopf, gegen die Angst im Wasser keine Luft zu bekommen und gegen die Hektik. Aber mir wurde auch schnell klar, dass ich mit einmal pro Woche Kraultraining nicht weit kommen werde. Hier muss ich also Sondereinheiten einlegen, so dass ich zwei- bis dreimal in der Woche in der Alsterschwimmhalle sein werde, um die Übungen aus dem Training zu wiederholen. Wäre doch gelacht, wenn ich nicht irgendwann eine vorbildliche Wasserlage haben und meine Schnappatmung ablegen werde.

Am Sonntag morgen ging es dann zur ersten Ausfahrt an den Deich. Dort in die schnellste Gruppe mich einzusortieren habe ich mich nicht getraut. In der mittleren Gruppe war das Tempo in Ordnung, der Fokus lag auf dem sicheren Gruppenfahren und das Anwenden der Zeichen, die man verwendet, um z.B. auf Gefahren und Hindernisse hinzuweisen. Wir sind ca. 40 km weiter gefahren bei einem 25er Schnitt. Ich fand es also sehr entspannend. Der regelmäßige Spitzenwechsel führte auch dazu, dass ich endlich mal mit vielen anderen Rookies ins Gespräch gekommen bin. Das wäre bei einem 30er Schnitt nicht mehr so möglich gewesen ohne dass die Konzentration darunter gelitten hätte. Von daher war ich mit der Wahl für die erste Woche voll zufrieden, werde aber ggf. in der kommenden oder darauffolgenden Woche die schnellste Gruppe austesten. Vielleicht eine Nummer zu hart, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt, weder in der Liebe, noch im Sport.

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Sonne und gude Laune bei er ersten Ausfahrt am Deich

Abends erwartete uns dann das Athletiktraining. Auch dieses stand unter dem Motto “Langsam starten und sich gegenseitig kennenlernen”. Aber auch hier freue ich mich schon auf das Zirkeltraining, das irgendwann kommen wird. Denn zugegeben: ich vermisse ein wenig mein Functional Training, welches ich dreimal die Woche neben dem Spinning und Laufen gemacht habe.

Sportliches Fazit: Die erste Woche war zwar noch Schonprogramm zum Eingewöhnen, aber ich bin mir sehr sicher, dass dies in drei Wochen anders aussehen wird und dann auch “Aua, mein Muskelkater”-Posts kommen werden ;-).

Menschliches Fazit: Bisher habe ich also schon viele nette Leute kennen gelernt und ich weiß jetzt schon, dass ich nach den drei Monaten die Rookiefamily vermissen werde!

Wie es mir in Woche zwei ergehen wird, erfahrt ihr dann wieder hier in meinem Blog.  Bis dahin treibt Sport und bleibt gesund!

Veröffentlicht von

Janka

Janka

Ein Nordlicht, ein Stern, liebenswürdig, herzlich, emotional, redselig, manchmal laut, tollpatschig, organisiert chaotisch, ehrgeizig, sportlich, Bücherwurm, Vegetarierin, Weinliebhaberin, ungeduldig…. meistens und stur….zumindest gelegentlich.

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