Rookietagebuch – Woche drei der Triahtlon Vorbereitung

Der Rookie längs der Alster ging. Lauf, Rookie, lauf!
Die Dämmerung das Cliff umfing.
Lauf, Rookie lauf, Rookie, lauf, lauf, lauf,
Mein lieber Rookie, guter Rookie, lauf, lauf, lauf.
Mein lieber Rookie, lauf. Mein guter Rookie, lauf.

Nun ist Woche drei schon vorbei und Woche vier des Rookie Programms gestartet. Wie schnell die Zeit vergeht und der Triathlon rückt in riesigen Schritten näher. Mein Daumen ist mittlerweile verheilt und mein Knie weit weniger blau (die Story dazu gibt es im Beitrag über Woche zwei). Das Ziel der dritten Woche unverletzt zu bleiben, habe ich übrigens auch erfüllt :-). Alles in allem eine sehr gute Woche mit sehr viel Sport.

Mehr zur Woche nun im Detail:

Die dritte Woche startete für mich mit dem Verzicht auf das morgendliche Schwimmtraining. Vorteil: Nicht um 7:30 am Beckenrand stehen müssen. Nachteil: Eine nötige Schwimmeinheit verpasst. Aber was nicht geht, das geht nicht. Mein geflickter Daumen und mein Knie haben es mir mit einem schnellen Heilprozess gedankt.

Mittwoch
Mittwoch waren wir wieder locker laufen und mein Knie hat ohne Murren mitgespielt *freu*. Lektion der Woche: Auch beim Laufen gibt es stille Post und aus Ingos “Ja, ich lasse auch manchmal zum Ende alle nach ihrem Tempo losrennen” wurde “Ingo hat freigegeben und ihr könnt laufen wie ihr wollt”. Ich fand´s zumindest cool, wir sollten öfter stille Post spielen. “Progressives'” Laufen macht auch mal Spaß, Ingo ;-).

Donnerstag
Am Donnerstag hatten wir kein Rookie Training, aber das ideale Laufwetter hat mich dann doch dazu getrieben, meine Alsterrunde von 12 km zusätzlich zu drehen. Die vielen besoffenen “Väter” mit Bollerwagen habe ich versucht zu ignorieren.

Freitag
Am Freitag habe ich mit zwei anderen Rookies bei Traumwetter eine Extrarunde am Deich gedreht. Im Vordergrund stand Sicherheit beim Fahren, Zeichen einsetzen in der Gruppe und rechts schneller wieder in die Klickpedale reinkommen, wobei letzteres nur bei mir auf dem Programm stand. Um 18 Uhr wieder daheim, ging es dann direkt weiter zum Lauf ABC an die Alster. “Unterfersen” wurde als neue Übung eingeführt und ein paar Sprints mussten gelaufen werden. Das Tempo zieht also langsam an.

rookie_lauf_abc
Lauf Rookie lauf! Aber möglichst schön dabei 🙂 – (c) Lilli, und danke fürs Foto

Samstag
Samstag früh standen wir wieder alle am Beckenrad. Meine Beine waren schon ein wenig schwer und daher hoffte ich auf Armtraining. Aber wie es der Sportgott wollte lag der Fokus auf den Beinen, yippie! Wir alle wissen nun, wie Superman im Wasser fliegt und ich weiß nun vor allem wie es ist, wenn einem dabei permanent Wasser in die Nase läuft und man hustend zum Beckenrand schwimmt. Ich werde meinem Sternzeichen Fische wohl nie Ehre machen, wenn mir nicht einer der folgenden Wünsche erfüllt wird:

  • Der liebe Gott lässt mir für den Triathlon Kiemen und Flossen wachsen
  • Harry Potter gibt mir Dianthuskraut (Kiemenkraut)
  • Ich bin Percy Jacksons Schwester und weiß es nur noch nicht

Was ich besonders schön fand an dem Tag war, dass ich vor dem Schwimmtraining auf meinen Blog angesprochen wurde. Es sei eine schöne Erinnerung für die Rookies und ich soll das Tagebuch weiterhin schreiben. Mal sehen, ob ich das auch für jede Woche schaffen werde. Der Wille ist zumindest da.

Sonntag
Sonntag ging es dann wieder an den Deich. War das Wetter morgens um 9 Uhr noch ein Traum von Sonnenschein, zog es dann um 10 Uhr wieder zu. Aber Regenschauer und Wind konnten die Stimmung nicht trüben. Wat mutt dat mutt! Danke an dieser Stelle an Rookie Anke, die mir erlaubt hat, ihr Foto zu verwenden, und danke auch an die Rad-Models Steffi und Konni für die Freigabe ihrerseits.

Wir sind 52 km in ca. 2 Stunden bei durchschnittlich 28 km/h gefahren. Gemessene Höchstgeschwindigkeit lag bei 39.40. Beim Durchschnitt bin ich mir sehr sicher, dass dieser noch höher gehen wird. Mal sehen, wie gut ich dann noch mithalten kann, wenn das Tempo weiter angezogen wird. Die Fahrt vollzog sich auch ohne größere Probleme. Nur einen platten Reifen hatten wir diesmal zu verzeichnen.

Learnings bei dieser Ausfahrt:

  • Bei starkem Gegenwind nicht versuchen solange an der Spitze zu fahren wie die Männer in der Gruppe. Ein schneller Wechsel ist keine “Schande”.
  • Meine Gangschaltungshebel nerven! Entweder hilft nun eine weitere Woche “ölen”, damit sie nicht manchmal ins Leere schalten, oder ich muss sie leider austauschen lassen. Hmpf….

Fazit: Knapp 130 km auf dem Rennrad verbracht und 20 km gelaufen. Dazu noch 1,5 Stunden Athletiktraining, 1 Stunde Lauf ABC und 1 Stunde Schwimmtraining und das innerhalb von 5 Tagen. Für einige ggf. lachhaft normal, für mich sehr viel. Und ich bin stolz auf uns Rookies, dass wir das Training alle so gut meistern. Woche vier kann kommen!

Veröffentlicht von

Janka

Janka

Ein Nordlicht, ein Stern, liebenswürdig, herzlich, emotional, redselig, manchmal laut, tollpatschig, organisiert chaotisch, ehrgeizig, sportlich, Bücherwurm, Vegetarierin, Weinliebhaberin, ungeduldig…. meistens und stur….zumindest gelegentlich.

2 Gedanken zu „Rookietagebuch – Woche drei der Triahtlon Vorbereitung“

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