In der Weihnachtsbäckerei

…. Gibt´s so manche Leckerei. Zwischen Mehl und Milch macht so mancher Knilch eine riesengroße Kleckerei. In der Weihnachtsbäckerei. In der Weihnachtsbäckerei.

Am Freitag gab´s eine kleine bzw. dann doch recht große Backsession mit zwei Arbeitskolleginnen. Gebacken wurde vegan und nicht vegan, je nach Vorliebe. Da ich natürlich vegan gebacken habe und auch nur diese Plätzchen mitgenommen habe, werde ich euch diese kurz vorstellen.

1. Chai KekseSehr lecker, vor allem wenn die erkaltet sind. Warm kommen die Gewürze noch zu stark durch.

2. Elisenlebkuchen: Jammi! Da ich Marzipan liebe genau das richtige Rezept. Wer Orangeat nicht mag, kann dies sicherlich auch weglassen. Und bloß nicht mit dem Löffel versuchen die Masse auf die Oblaten zu bringen. Fingereinsatz ist hier 5 mal so schnell.

3. Schoko-Erdnussbutter Cookies: Hier würde ich beim nächsten Mal weniger geriebene Orangenschale nehmen und dafür mehr Erdnussbutter dazu. Von der Backzeit her haben sie länger gebraucht als im Rezept stand. Aber hier würde ich je nach Ofen entscheiden. Leicht gebräunt und innen nicht mehr zu matschig, dann sind sie perfekt. Die Cookies trocknen nämlich noch nach.

4. No bake Cookies: Spontan wurde das Rezept rausgeholt und auf vegan angepasst. Lecker schmecken die No bake Cookies, aber sie sind echt mächtig…. Eher wie Pralinen. Und um sie ein wenig “interessanter” zu machen, würde ich beim nächsten Mal Crunchy Erdnussbutter nehmen. Und man muss die Masse schnell zu Kugeln formen. Wir haben zu dritt die Kugel erstellt und es war echt knapp. Zum Schluss war die Masse recht hart. Und bloß den Topf sofort spülen, sonst muss man nachher mit Hammer und Meißel ran ;-).

Wenn ihr Bock habt, einfach nachbacken! Und lasst euch nicht davon abschrecken, dass die Rezepte vegan sind. Die Kekse sind wirklich toll und waren schnell gemacht.

Einen schönen ersten (verschneiten) Advent wünsche ich euch allen!

TimTam – ein süßes Stück Australien hier in Deutschland

Heute geht´s um TimTam. TimTam werden sicher alle kennen, die schon einmal in Australien waren. Ich war da (leider) noch nie und kenne TimTam auch nur von Facebook-Schwärmereien :-). TimTam sind Schokokekse von der Firma Arnott’s Biscuits Holdings und werden seit 1964 produziert.
Es gibt sie in verschiedenen Varianten: Original, Chewy Caramel, Double Coat, Double Choc Caramel, White und Classic Dark.

Zur Vorgeschichte: Es fing alles damit an, dass bei einem Bekannten auf der Pinnwand ein Foto von den Original TimTams gepostet wurde. Interessiert, was das denn ist, warum man dafür “um die halbe Welt reisen” muss und warum alle Kommentatoren auf Facebook davon so schwärmten, habe ich einfach danach gegoggelt und siehe da: ich habe einen deutschen Shop entdeckt in Bremen, der diese TimTams hier seit November 2008 vertreibt. Klar, natürlich teurer als in Australien selbst, aber immerhin ist nun eine Packung TimTam nicht mehr 16.000 Kilometer entfernt, sondern nur noch ein paar Mausklicks. Glaube, das kommt mich in Summe günstiger als ein Australientrip 😉 (den ich aber irgendwann trotzdem gerne noch einmal machen würde).
So nun zum TimTam Shop. Kurz vorweg: Ey mann das URL-Design geht mal gar nicht :-D. Da stellen sich bei mir die Nackenhaare auf, wenn ich das sehe :-D. Aber gut, ein absoluter Nischenshop wird ein sprechendes URL-Schema wohl einfach mal nicht brauchen. Und ich will mal gerade nicht in den Berufsmodus verfallen…. Finde ja schon sehr cool, dass es jemanden gibt, der als Kleinunternehmer diese australischen Kultkekse in Deutschland vertreibt.
Kurz durch das Sortiment geklickt und auf Facebook nach der besten Sorte gefragt, habe ich mich dann entschlossen, direkt drei Packungen zu kaufen: Original, Caramel und White. Falls ich das Zeug nicht mögen sollte, werden sie per Post nach München zu einem dankbaren Abnehmer geschickt. Aber mir wurde prophezeit, dass dass “niemals passieren” würde.
Dann noch schnell das Video zum TimTam Slam angesehen und nun bin ich voll gewappnet für die Lieferung :-). Ach ja TimTam Slam bedeutet: TimTam Kekse und heißen Kaffee bereitstellen. Dann die Enden des Kekses gerade abbeißen und sich dabei schon mit Schoko vollschmieren. Dann eine Seite des Kekses in den Kaffee halten und ihn durch den Keks schlürfen. Wer kein Kaffee mag kann einen Tim Tam Slam natürlich mit jeder Art von Heißgetränk machen, zu dem ein Keks passt. Das Innenleben des Kekses schmilzt, die Schokolade außen sollte idealerweise ein wenig länger erhalten bleiben. Gekühlte TimTams helfen dabei. Nach dem Schlürfen den Keks essen und genießen.
Nun warte ich gespannt auf meine TimTams. Da bis auf Caramel nichts auf Lager war, bin ich gespannt, wann die Lieferung hier in Hamburg ankommen wird. Aber seid euch sicher: Ich werde darüber berichten über meinen ersten TimTam Slam!
Zum Schluss noch ein TimTam Slam zum Ansehen:

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende. Lasst es krachen und am heutigen Tag des Internationalen Kusses für euch meine Leser exklusiv einen Kuss mit ganz viel Herz von mir!