Vegan essen in Hamburg

Vegan essen – neben Musik und Tätowierungen eine weitere Sache, die mir eine Herzensangelegenheit ist. Auch wenn ich selbst erst seit Ende 2012 vegan esse, möchte ich meine Tipps im Bereich “in Hamburg vegan Essen und Einkaufen” teilen. Vor allem da ich weiß, wie schwer es am Anfang der Ernährungsumstellung sein kann. Denn leider reicht die Zeit neben Arbeiten, Freunden, Sport und Familie nicht immer für das Selbstkochen aus. Aus dem Grund freue ich mich über jedes Restaurants, Café oder Bistro, die entweder vegan sind oder zumindest ausgewählte vegane Gerichte anbieten.

Ob aus Überzeugung vegan zu leben oder wegen der Gesundheit ein reiner “Fitness Veganer” zu sein – in Hamburg findet man einige vegane Läden und die Szene wird immer größer. Ich treffe immer seltener auf Unverständnis und immer mehr auf Interesse an der veganen Ernährung. Die meisten Menschen stellen es sich sehr kompliziert vor, aber ich muss sagen, dass ich das nicht bestätigen kann. Hamburg is[s]t vegan und ich freue mich über jeden Laden mehr, der diese Essensweise unterstützt.

Im folgenden findet ihr zwei Links zu Beiträgen, in denen ich eine Liste mit Restaurants, Cafes, Bistros und Fast Food Läden veröffentlicht habe. Beide sind noch aktuell, Teil eins habe ich im März 2013, Teil zwei im März 2015 verfasst. Und einen Teil drei wird es sicherlich auch irgendwann wieder geben ;-).

Teil 1: Wo kann man in Hamburg vegan essen?
Teil 2: Follow up – Wo kann man in Hamburg vegan essen?

Ich hoffe, ich konnte vielen mit diesen beiden Listen ein wenig weiterhelfen :-).

 

Vegane Käsespätzle mit Räuchertofu

Diesmal habe ich ein recht rustikales Rezept ausprobiert. Ich habe beim Einkaufen fertige veganen Käse und vegane Spätzle im Budni entdeckt und dachte mir, dass das perfekt sei, um endlich Käsespätzle auszuprobieren.
Wer seine Spätzle lieber selbst herstellen mag, findet bei veganguerilla übrigens ein gutes Rezept: Vegane Spätzle.

Zutaten:

  • 400g vegane Spätzle
  • 150-200g veganer geriebener Käse
  • ca. 250 ml Soja Créme fit
  • ca. 150-200g Räuchertofu
  • 1-2 mittelgroße Zwiebeln
  • Gartenkräuter wie z.B. frischer Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer

Die Zwiebeln mit dem Räuchertofu in einer Pfanne anbraten. Ich gebe noch immer einen Schuss Agavendicksaft dazu, da ich es mag, wenn die Zwiebeln leicht karamelisiert sind.
Danach den Käse mit der Sojacreme und Schnittlauch gut vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Diese Mischung zusammen mit den Spätzlen und dem Zwiebel-Räuchertofu-Gemisch in einer Auflaufform vermengen und für ca. 20-30 Minuten (je nach Ofen) bei 180 Grad im Ofen backen, bis die oberste Schicht eine gold-braune Farbe annimmt. Fertig!

Guten Appetit an alle Nachkocher.

Besser essen – Veganer Gnocchi Ruccola Salat

“Mein Küchenmotto: Vom Einfachsten das Beste.”
Alfred Biolek

Schon lange habe ich kein Rezept mehr gepostet. Aber heute Abend überkam mich die Lust, mal wieder was neues Veganes auszuprobieren, ohne lange am Herd stehen zu müssen. Was gibt es besseres als dann einen Salat zu machen, der schnell geht und man wenig schnibbeln muss. Kurzerhand in den Kühlschrank geguckt und die erst kürzlich gekauften veganen Gnocchis entdeckt. Jaaa ich weiß, Selbermachen wäre besser, aber darauf habe ich an einem Freitag Abend einfach keine Lust mehr zu. Freitag heißt: entspannen, couchen, Film gucken und Schoki naschen.

Nach kurzem Überlegen fiel die Wahl auf einen Gnocchi-Ruccola Salat.

Zutaten für 2 Personen:

  • 400 g Gnocchis (ich habe die veganen von naturgourmet aus dem Budni geholt)
  • 50 g Ruccola
  • 1/2 eingelegte Tomaten in Öl
  • 25-30 g Pinienkerne
  • ca. 3 EL Olivenöl
  • 1 EL dunkler Balsamicoessig
  • 1/2 TL getrockneter Basilikum
  • Salz

Gnocchis in einer Pfanne mit ein wenig Öl anbraten, bis sie goldbraun sind. Auch die Pinienkerne ohne Öl in einer kleinen Pfanne oder Topf anbraten. Die Tomaten ein wenig abtropfen lassen und danach in Stücke schneiden. In einer Schüssel Öl, Essig, getrockneten Basilikum vermischen und mit Salz abschmecken. Die abgekühlten Gnocchis, Ruccolasalat und die Pininekerne hinzufügen. Alles miteinander vermischen, ggf. noch einmal abschmecken und fertig. Schnell, einfach, lecker!

Ich habe die Portion für 2 übrigens fast ganz alleine verputzt ;-).

 

Caprese vegan Style

Caprese vegan Style

Ich muss zugeben, was mir manchma wirklich fehlt ist Käse. Nicht der normale Standardkäse, sondern Parmesan, Mozzarella, fieser stinkender Bergkäse. Den veganen Mozzarisella finde ich leider sehr eklig und daher habe ich bisher auf Tomate mit Mozzarella verzichtet. Als es letzte Woche so mega heiß war und ich kein Hunger auf etwas Warmes hatte, habe ich mir das Buch Vegan for fit geschnappt und nach einem leckeren Salat Ausschau gehalten. Hängen geblieben bin ich dann allerdings bei einem anderen Rezept: Caprese Vegan Style

Zutaten:

  • 400 g Naturtofu (aber kein Seidentofu)
  • ca. 3 EL Ölivenöl
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 3 Strauchtomaten
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 1 Knoblauchzehe
  • abgeriebene Schale einer halben Biozitrone
  • Aceto Balsamico oder Balsamicocreme zum beträufeln

Zubereitung: Tofu in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und mithilde eines Glases Kreise ausstechen. 2 EL Olivenöl in der Pfanne erhitzen und den Tofu von jeder Seite aus ca. 3-4 Minuten anbraten, bis er leicht braun wird. Agavendicksaft, Oregano und etwas Meersalz hinzugeben und den Tofu ca. 15 Sek. darin karamelisieren. Auf Küchenpapier legen und mit Salz unf Pfeffer würzen. Tomaten in Scheiben schneiden und mit dem Tofu abwechselnd auf einen Teller legen. Den Basilikum und Knoblauch fein hacken, mit der abgeriebenen Zitronenschale mischen und über den Tofu mit den Tomaten verteilen. Mit etwas Olivenöl und Balsamicoessig beträufeln, Salz und Pfeffer würzen. Fertig!

Das Rezept ist wirklich sehr leicht und geht schnell. Ich fand es mega lecker und daher finde ich es hier erwähnenswert.

Kleiner Hinweis: Am besten direkt sofort oder noch am selben Tag essen. Nach einer Nacht im Kühlschrank wird der Tofu recht trocken.

Veganes Mett mit roten Zwiebeln

veganes Mett mit Zwiebeln
veganes Mett mit Zwiebeln

Heute war es dann endlich soweit und auch ich habe veganes Mett ausprobiert. Voll einfach und voll lecker ist mein Fazit. Für alle, die das nachmachen wollen, hier mein Rezept:

Zutaten für 100g Mett:

  • 1 Packung Reiswaffeln (100g)
  • 1 rote Zwiebel, gehackt (man kann sicher auch die normalen Zwiebeln nehmen, aber mir sind die einfach zu scharf im Geschmack)
  • 300 ml Gemüsebrühe (nur mit Wasser finde ich es zu langweilig)
  • 3 EL Pflanzenöl (ich nehme Rapsöl)
  • ca. 40 g Tomatenmark
  • 1 TL Senf (am besten scharf)
  • ca. 1 TL edelsüße Paprika
  • Salz und Pfeffer, Rauchsalz ist sicher auch super, aber da ich keines daheim habe, habe ich normales Meersalz verwendet
  • wenn man will noch Knoblauchgewürz, das habe ich aber wegen der Zwiebeln nicht mehr gemacht

Und so gehts: Die Reiswaffeln in einer Schüssel grob zerbröseln. Dann die Gemüsebrühe und restlichen Zutaten dazugeben. Alles zusammen gut durchrühren und  ein paar Stunden zugedeckt durchziehen lassen. Vor Verzehr dann nochmal abschmecken und erneut kräftig durchrühren.

Das vegane Mett hält sich gekühlt dann auch mind. 4 Tage. Manche sagen sogar eine Woche, aber ich denke, dass muss man einfach mal testen. Also meine 100 g werden sicher nicht so lange halten :-D.

Viele Spaß beim Nachmachen!