No Muh Milch im Kaffee

Ich ernähre mich ja nun schon eine zeitlang vegan. Ich habe mittlerweile für fast gute Ersatzprodukte gefunden. Derzeit teste ich No Muh Milch mit Kaffee und wollte euch hier meine Erfahrungen mitteilen. Dann braucht ihr nicht mehr selbst testen :-D.

Angefangen habe ich mit Sojamilch im Kaffee. Hier gibt es wirklich gravierende Unterschiede. Der Kaffee kann herber und nussiger schmecken oder leicht süßlich, je nach Sojamilch. Die beste Sojamilch für mich ist die Light von Alpro Soja. Der Kaffee wird nicht zu herb und bekommt eine leichte süßliche Note.

Da ich nicht nur Sojamilch trinken will, teste ich derzeit Alternativen durch, vor allem in Verbindung mit Kaffee. Kann die Milch pur super lecker sein, muss das (leider) mit Kaffee nicht automatisch auch so sein. Gerade z.B. trinke ich Hafermilch mit Kaffee und ähhh na ja richtig lecker ist was anderes. Der Kaffee bekommt einen sehr bittere Note und da steh ich nicht so drauf. Pur finde ich sie nicht gut und auch im Müsli schmeckt sie mir zu herb. Zum Backen würde ich sie daher auch nicht nehmen. Hafermilch ist bei mir klar durchgefallen. Auch aufschäumen lässt sie sich nicht richtig. Neee…. Hafermilch war ein glatter Fehlkauf. Kurz zum Backen: da kann ich je nach Kuchenart die Alpro Soja, Haselnuss- oder Mandelmilch empfehlen.

Zurück zum Kaffee und Milch. Wer Haselnuss oder Mandelgeschmack mag, der ist bei der Mandelmilch von Alpro Soja und der Haselnussmilch von Provamel sehr gut aufgehoben. Ich fands super lecker, aber eben auch echt ein teurer Genuss.

Reismilch finde ich für Schokolade gut, aber für den Kaffee zu “dünn”. Reismilch mag ich pur auch nicht gerne. Das ist mir zu wässrig vom Geschmack her.

Was ich nun noch testen müsste wäre ja die Dinkelmilch. Ich vermute aber mal, dass sie im Kaffee ähnlich bitter werden wird wie die Hafermilch. Also lasse ich es lieber gleich.

Es gibt die Sorten ja auch noch mit Schoko oder Vanillegeschmack, wenn einem die normale Sojamilch zu fand ist. Ich persönlich mochte da immer die Vanille Sojamilch von Alnatura am liebsten, weil die nicht so künstlich schmeckt. Aber pur trinke ich die Milch mittlerweile kaum noch.

Mein Fazit: Ich werde wohl doch bei der Alpro Soja Light bleiben und mir zur Abwechselung ab und zu Mandel- oder Haselnussmilch kaufen.

Guts nächtle euch da draußen und bis bald.

Vegan essen in Hamburg

Nun ernähre ich mich ja schon ein paar Wochen vegan und habe auch schon mehrfach auswärts gegessen. Zeit, ein kleines Fazit zu ziehen.

Man kann sich sehr gut vegan ernähren in Hamburg. Es gibt viele Möglichkeiten, zu essen, einzukaufen oder einfach das Restaurant bitten, eine (vegetarische) Speise vegan zuzubereiten, wenn möglich. Kaffee mit Sojamilch allerdings bekommt man selten in Restaurants. Darauf zu verzichten finde ich aber nicht schlimm, denn ein Espresso nach dem Essen finde ich auch sehr lecker.

Mein Ex-Lieblingsrestaurant, das 3 Tageszeiten, hat leider wenig vegetarische Speisen und erst recht nicht vegan. Hier muss man mit der Tageskarte Glück haben, dass es passt. Daher gehe ich lieber zu Mama Trattoria bei mir in der Nähe. Die vegetarische Pizza dort bekam ich auch vegan und die Bruschetta ist wirklich lecker.

Dann war ich noch in drei Läden, welche veganes Essen anbieten:

  • Falafelstern am Schanzenpark: Auf Wunsch bekommt man hier alles vegan. Die Falafeln sind wirklich extrem lecker, günstig und machen sehr satt. Und wenn man nett fragt, bekommt man auch ein paar Sesamkekse dazu geschenkt ;-).
  • hin & veg am Schulterblatt: veganes Fastfood, aber lecker. Wenn ich Bock auf einen veganen Burger mit Pommes und veganer Majo habe, dann gehe ich genau dort wieder hin.
  • Backbord St. Pauli: Das Sellerieschnitzel war sehr lecker, die hausgemachte Majo dort auch. Die Tofu-Currywurst ist nicht so meines gewesen, auch wenn ich mir habe sagen lassen, dass die dort richtig gut ist.  Ich glaube ich mag Tofuwürste in Summe einfach nicht. Das ist mir zu gummihaft.

Zum Backbord im ganz Speziellen: Was ich hier sehr sehr schade finde ist, dass neue Gäste nicht wirklich “beachtet” werden. Der Fokus liegt hier auf den Stammkunden und deren Bedienung. Das man mit Stammkunden ein wenig anders umgeht als mit Gästen, die man noch nie gesehen hat, ist sicherlich normal. Aber dennoch erwarte ich einen aufmerksamen Service und nicht das Gefühl vermittelt zu bekommen, geradezu unerwünscht zu sein. Und genau das Gefühl hatte ich beim Backbord. Damit bin ich übrigens nicht alleine. Ein paar Bekannte von mir meinten, dass sie sich auch eher unerwünscht gefühlt haben neben der Stammgäste. Um ein Beispiel zu nennen: Das Backbord bietet nun auch an, die hauseigene Majo mitzunehmen. Da ich noch offene Majo zuhause habe, habe ich den Kellner aus Interesse gefragt, wie lange sich deren denn ungeöffnet hält. Er winkte ab, meinte er wüsste das nicht und die Küche zu fragen wäre ihm da jetzt zu viel Aufwand. Ähhh…. ok, dann eben nicht. Behaltet eure Majo. Auch die Atmosphäre ist dort nicht so mein Ding. Mein Fazit zum Backbord: Würde es kein veganes Essen und Dessert geben, würde ich nicht nochmal hingehen. Sie haben ja scheinbar eh genug Stammkunden, so dass sie auf keinen neuen Gäste angewiesen sind.

Das einzige, was wirklich schwer ist, ist vegane Kuchen zu finden. Früher bin ich gerne mal zum Bäcker gegangen oder habe mit bei Starbucks einen Bananenbrot zum Kaffee dazugeholt. Dies ist nun leider nicht mehr möglich, was mich dazu führt, viel selbst zu backen. Bisher mit sehr großem Erfolg und Begeisterung für das extrem leckere Ergebnis. Mein letzten Highlight waren die White Chocolate Macadamia Cookies. Ein Traum, wenn auch sehr teuer von den Grundzutaten her.

White Chocolate Macadamia Cookies
White Chocolate Macadamia Cookies

Als nächstes würde ich gerne mal in Hamburg vegan Frühstücken gehen. Hier wurde mir das Café Latte empfohlen. Aber wie bei Restaurants freue ich mich auch über Café Empfehlungen, die veganes Essen anbieten.

Dann guts Nächtle und wir hören uns nach Wien! Na ja falls ich da überhaupt hinkomme und der Flughafen hoffentlich nicht streikt wie angekündigt….Drückt mir also die Daumen!

In der Weihnachtsbäckerei

…. Gibt´s so manche Leckerei. Zwischen Mehl und Milch macht so mancher Knilch eine riesengroße Kleckerei. In der Weihnachtsbäckerei. In der Weihnachtsbäckerei.

Am Freitag gab´s eine kleine bzw. dann doch recht große Backsession mit zwei Arbeitskolleginnen. Gebacken wurde vegan und nicht vegan, je nach Vorliebe. Da ich natürlich vegan gebacken habe und auch nur diese Plätzchen mitgenommen habe, werde ich euch diese kurz vorstellen.

1. Chai KekseSehr lecker, vor allem wenn die erkaltet sind. Warm kommen die Gewürze noch zu stark durch.

2. Elisenlebkuchen: Jammi! Da ich Marzipan liebe genau das richtige Rezept. Wer Orangeat nicht mag, kann dies sicherlich auch weglassen. Und bloß nicht mit dem Löffel versuchen die Masse auf die Oblaten zu bringen. Fingereinsatz ist hier 5 mal so schnell.

3. Schoko-Erdnussbutter Cookies: Hier würde ich beim nächsten Mal weniger geriebene Orangenschale nehmen und dafür mehr Erdnussbutter dazu. Von der Backzeit her haben sie länger gebraucht als im Rezept stand. Aber hier würde ich je nach Ofen entscheiden. Leicht gebräunt und innen nicht mehr zu matschig, dann sind sie perfekt. Die Cookies trocknen nämlich noch nach.

4. No bake Cookies: Spontan wurde das Rezept rausgeholt und auf vegan angepasst. Lecker schmecken die No bake Cookies, aber sie sind echt mächtig…. Eher wie Pralinen. Und um sie ein wenig “interessanter” zu machen, würde ich beim nächsten Mal Crunchy Erdnussbutter nehmen. Und man muss die Masse schnell zu Kugeln formen. Wir haben zu dritt die Kugel erstellt und es war echt knapp. Zum Schluss war die Masse recht hart. Und bloß den Topf sofort spülen, sonst muss man nachher mit Hammer und Meißel ran ;-).

Wenn ihr Bock habt, einfach nachbacken! Und lasst euch nicht davon abschrecken, dass die Rezepte vegan sind. Die Kekse sind wirklich toll und waren schnell gemacht.

Einen schönen ersten (verschneiten) Advent wünsche ich euch allen!

Mein erster veganer Kuchen – Kirsch-Mohnkuchen

 

 

 

 

 

 

Ta da!!!! DA ist er nun: mein erster veganer Kuchen! Gebacken mit ein wenig Skepsis, aber totale Begeisterung beim Essen. Nicht nur bei mir, sondern auch bei meinen nicht veganen Arbeitskollegen. Hier das Rezept, welches ich eins zu eins so umgesetzt habe. Die Kuchenform sollte eine 25er Rundform sein. Größer sollte man nicht werden, da der Kuchen ansonsten zu dünn wird.

Rezept:

  • 175 g Dinkelvollkornmehl
  • 50 g glattes Mehl
  • 75 g Rohrzucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 1 Pkg. Backpulver (15 g)
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL Mohnsamen
  • 125 ml Sojamilch
  • 2 TL Essig
  • 50 ml Rapsöl
  • 150 ml Mineralwasser (dann wird es schön fluffig)
  • 200 g entkernte Kirschen
Ofen vorheizen und die Backform einfetten. In einer Schüssel das Mehl, Zucker, Backpulver, Mohn und Salz vermischen. In einer anderen Schüssel Sojamilch, Mineralwasser, Essig und Öl mit einem Mixer 1-2 Minuten vermixen, bis es leicht schaumig ist. Danach die Mehlmischung nach und nach in die Flüssigkeit einkippen und mit dem Mixer verquirlen, bis es einen glatten Teig ergibt. Den Teig in die Form füllen und die Kirschen darauf verteilen. Danach den Kuchen bei ca. 180 Grad 25-30 Minuten backen, bis die Ränder sind leicht von der Form lösen. Danach erkalten lassen, aus der Form lösen und mit Puderzucker bestreuen.
Der Kuchen ist lecker und saftig. Wenn man ihn nicht vegan machen möchte, einfach die Sojamilch mit Kuhmilch austauschen. Aber ich rate euch: nehmt Soja, denn erst dann bekommt der Kirsch-Mohnkuchen seinen tollen vollen Geschmack.

Das Rezept habe ich übrigens von diesem grandiosen Blog: Veganolution.

Viel Spaß beim Nachbacken! Heute Abend werde ich die Tomaten-Oliven-Pasta probieren.