Winterwonderland – Janka on Board in La Rosière

“Nothing is impossible. You are only limited by fear and even that you can overcome.”
Seth Morrison

Was für ein Ausblick... (c) Fabian Rehring
Was für ein Ausblick…
(c) Fabian Rehring

Eine Woche La Rosière mit Wild&Style ist schon wieder vorbei, ich bin unversehrt und mit Brillen-Tanning-Gesicht im verregneten Hamburg angekommen. Heute habe ich endlich mal Zeit, über meine (zweiten) Erfahrungen im Winterwonderland zu schreiben. Nach Gargellen, war dies meine zweite Reise mit dem Hamburger Snowboardverein Wild&Style. Vor dieser zweiten Reise habe ich fleißig Fahren mit St. Bergweh im Snowdome geübt, um diesmal wirklich “durchstarten” und den Urlaub in den Bergen genießen zu können. Denn wie viele sicherlich wissen, war mein erster Versuch für mich eine kleine Fallkatastrophe.

Nach 18 Stunden Busfahrt (jaaaaaaaa 18 Stunden, ich frage mich immer noch, wie ich das überlebt habe…..) kam ich letzten Samstag in La Rosière an. Traumwetter erwartete uns: Sonne, Berge und Schnee pur! Der Blick aus dem Appartement war traumhaft und wir alle freuten uns auf den allerersten Pistentag. Los ging es dann am Sonntag mit dem Get on Board Kurs. Diesmal startete ich aber nicht als absoluter Anfänger, sondern unser Teamer nahm uns direkt mit auf blaue und rote Pisten (first time rot yeah yeah!). Im Vordergrund standen hier Techniktipps und Feedback zu unserem Fahrverhalten. Auf der Piste direkt korrigiert zu werden war sehr hilfreich, denn das Fahren auf echtem Schnee ist dann ja doch mal ganz anders als auf Kunstschnee. Und diesmal hat es wirklich wirklich soooooooo viel Spaß gemacht! Endlich konnte ich die Berge genießen und mein Körper bleib bis auf ein paar blaue Flecken den ganzen Urlaub unversehrt. Ein voller Erfolg für mich würde ich sagen, denn ich habe alle Ziele, die ich mir zuvor gesetzt hatte erreicht: blaue und rote Pisten fahren, weniger fallen, Sesselliftausstiege üben und  unversehrt wieder heimkommen. Das einzige, was ich immer noch nicht (gut) kann: Ziehwege fahren, auf gerader vereister Fläche fahren, aus Schleppliften nicht rausfallen (fiese hinterlistige Dinger). Meine nächsten Ziele: Kurven endlich enger fahren können bzw. schnelles Umkanten lernen, Ziehwege besser hinbekommen und nicht immer aus Schleppliften rausfallen. Und mit das wichtigste: mehr Sicherheit gewinnen! Klar, kann ich irgendwie fahren, aber ich bin noch zu unsicher auf der Piste. Ich könnte glaube ich viel mehr, wenn ich mich trauen würde. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass ich nun mit jedem Winterurlaub sicherer und besser werde. Ich freu mich drauf!

Es war folglich die richtige Entscheidung, dass ich nicht aufgegeben habe. Auch die Entscheidung wieder mit Wild&Style zu fahren war die richtige. Ich mag die Leute dort sehr gerne und sie geben sich wirklich alle Mühe, dass die Leute Spaß am Fahren entwickeln. An dieser Stelle von mir ein besonders lieb gemeintes Dankeschön an Gernot :-). Danke dir für deinen Support!

Auch das Partyvolk kam bei der Märzreise nicht zu kurz. Neben einer phänomenalen Aerobicparty (hahaha mann war das hart am nächsten Tag auf dem Board) gab es auch diverse Aprés Skis. Ich werde somit nicht das letzte Mal mit Wild&Style gefahren sein. Ich liebäugel definitiv mit Silvester und das Märzcamp 2015 ist so gut wie gesetzt bei mir. Wer kommt mit? Ich kann es nur empfehlen und auch Nicht-Hamburger sind willkommen und werden gerne mitgenommen.

Anbei nun noch ein paar Bilder von dem Winterwonderland Urlaub:

Mich hat das Bergweh auf jeden Fall gepackt und nun gehöre auch ich zu den Menschen, die es schade finden, dass Hamburg keine Berge hat….

Euch allen ein schönes Wochenende.

Veröffentlicht von

Janka

Janka

Ein Nordlicht, ein Stern, liebenswürdig, herzlich, emotional, redselig, manchmal laut, tollpatschig, organisiert chaotisch, ehrgeizig, sportlich, Bücherwurm, Vegetarierin, Weinliebhaberin, ungeduldig…. meistens und stur….zumindest gelegentlich.

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